Montag, 5. Juni

 
Bahnhof Baden: unsere Bahnreise beginnt

Wir reisen mit der Bahn. 12.08 Ennetbaden ab, über Basel SBB (14.13) nach Hamburg . Fahrplanmässig sollten wir dort 21.38 ankommen. Wir haben ca. 45 Minuten Verspätung. Grund dafür: unberechtigte Personen (Klimakleber?) auf den Gleisen. In Hamburg übernachten wir wieder im Hotel Kronprinz, ca. 50 m vom Bahnhof entfernt.

 

Hamburg bei Nacht.... ein Bier & eine grosse Butterbretzel

Ein angenehm warmer Sommerabend. Für ein Znacht ist es schon zu spät. Wir finden aber noch eine Kneipe, wo wir ein Bier und eine XXL - Butterbrezel bekommen.

 

Dienstag, 6. Juni

 

7Uhr Ronja Spaziergang zur Aussenalster. Strahlend schönes Wetter. Da sind schon viele unterwegs: Hundebesitzer gehen Gassi, Velofahrer auf dem Weg zur Arbeit. Ausgiebiges Frühstück.

8.56 fährt der Zug nach Kopenhagen. Total überfüllt. Bald hat er schon über ½ Stunde Verspätung.  Der Schaffner nimmt‘ s gelassen und heitert die Reisenden mit launigen Sprüchen auf. Um uns herum eine lustige Reisegesellschaft: Eine Deutsch-Amerikanerin, eine junge australische Trapezkünsterin auf Europareise ohne Sitzplatz schmust mit Ronja überschwänglich, 2 Designer und eine Innenarchitektin auf dem Weg zur Design-Messe in Kopenhagen, eine junge deutsche Detailhandelsfachfrau und Reisefüdli auf dem Weg nach Stockholm will mit dem Mietauto und ihrer Reisefreundin nach Norden…. So vergeht die Zeit wie im Fluge. 

Alle lieben Ronja...


In Kopenhagen haben wir trotz Verspätung noch genug Zeit zum umsteigen. Alles läuft nach Plan, bis dann der Zug kurz vor Eskilstuna plötzlich anhält. So verpassen wir den letzten Zug nach Kungsör. Doch die nette Schaffnerin organisiert uns ein Taxi nach Kungsör, 930 Sek auf Kosten der Bahngesellschaft, bis zum Tor der Kungsör Werft. Das Tor öffnet sich per Telefon-Code. Die Hilde wartet am Steg auf ihre Crew. Wir räumen die Matratzen ein und nach 1-2 Gute Nacht- Grappas geht es um Mitternacht in die Koje.

 

Kungsör - wir sind am Ziel!

 

Mittwoch, 7. Juni

 

Sonnenaufgang: 3:41 Sonnenuntergang 22:08

 

Die Sonne weckt uns. Strahlend blauer Himmel. Wind: NO 5-6 m/s.

Der Kuckuck ist auch schon wach und auf der Suche nach Frau Kuckuck.

Nach einem spartanischen Frühstück machen wir uns an die Arbeit. Einräumen, Segel anschlagen, mitgebrachtes Teil in die Kuchenbude einsetzen… passt perfekt, Motor montieren, etc. Wir kommen gut voran.

Auf dem Weg zum Grosseinkauf im COOP essen wir noch eine Pizza.

Apèro mit Karin und Frank von der Alauna, bis uns die frische Abendtemperatur in die warme Koje treibt. Monika hat heute auf dem Abendspaziergang einen Fuchs gesehen, der mehr neugierig als ängstlich war.

 

 

Donnerstag, 8. Juni

 

Weiterhin schönes Wetter. Über Schweden liegt schon seit Wochen ein grosses Hoch und soll laut Wetterbericht noch eine Weile bleiben. Aber aus NO weht eine frische Bise.

Wir müssen die Hilde umparkieren. Es braucht 3 Anläufe bevor sie in der neuen Box liegt. Dann fällt beim Anlegen auch noch A’s Croc ins Wasser und M. fällt mit der Baumstütze in die Plicht… ausser ein paar blauen Flecken bleibt alles heil und auch der Croc wird wieder gerettet. Mittagessen auf der Terrasse am  Gelben Haus beim  Bahnhof, zusammen mit Karin & Frank. (Sehr Fein ! Ein guter Tipp).

Letzte Einkäufe und Arbeiten an der Hilde …. dann sind wir reisefertig.

 

Die Hilde ist reisefertig

 

Freitag, 9. Juni

 

Wetter ditto gestern. Immer noch weht eine frische Bise aus NO, aus der falschen Richtung.

Wir bleiben noch einen Tag und nehmen den Kungsörleden unter die Füsse. Der schöne und abwechslungsreiche  ca. 17 km lange Rundweg gibt neue An- und Aussichten auf Kungsör und Umgebung.

"schön dass du heute da bist"


 

unterwegs auf dem Kungsörleden

Zum Znacht holen wir uns ein feines Thai-Essen bei Poppie.

 

 

Samstag, 10. Juni

 

Von: Kungsör             Nach: Lövskär

 

Wetter: Sonne, 21⁰

 Wind: NO 4m/s (a.m.)

            S 2-4/s (p.m.)

 

Ab: 11.00        An: 14.15

Tagesweg (sm): 11 (Segel 2, Motor 9)

 

Wir kommen gut voran und können sogar noch ein paar Meilen segeln. Pünktlich zur Brückenöffnung (13:10) erreichen wir Kvicksund. Das Wetter ist perfekt, aber mit der kalten Bise braucht es einen Pullover. Im Windschatten in Lövskär ist es dann wieder sommerlich  warm. „Unser“  reservierter Platz ist immer noch frei.

 

Lövskär

Zum Znacht gibt’s Spareribs vom Grill und Salat. Noch vor Sonnenuntergang sind wir in der Koje.

 

Sonntag, 11. Juni

 

Von: Lövskär             Nach: Hallingen

 

Wetter: Sonne, 23⁰

Wind: NO 3m/s (a.m.)

            SO 4m/s (p.m.)

 

Ab: 11.00        An: 14.15

Tagesweg (sm) 14 (Segel 12, Motor 2)

 


Morgenbad in der warmen Morgensonne auf der N-Seite der Insel. Wassertemperatur 18.5⁰. Der Kuckuck ruft immer noch seiner Frau. Frühstück auf der Terrasse des Clubhauses.

 Der Wetterbericht hat SO vorhergesagt. Doch Wind hält sich nicht daran und weht wieder aus NO. So kommen wir segelnd bis nach Sundyholm. Genau dort wo der Kurs nach NO geht dreht der Wind auf SO und wir können weiter segeln. Tack sa mycket Rasmus! Jetzt auf Backbordbug kommt plötzlich Wasser ins Schiff. Die Hilde ist irgendwo achtern zwischen der 2. und 3, Planke noch nicht dicht,

Unser Ziel ist Fageröviken. Doch die Insel ist nicht so „wunderschön“, wie der Name verspricht. Wir machen provisorisch am Bootssteg fest (überall Vogelschiss) und inspizieren den Platz. Nicht sehr anmächelig.

 

Hallingen



Wir legen wieder ab und steuern die Nachbarinsel Hallingen an. Dort legt gerade ein Motorboot ab. Wir übernehmen den Platz.  Sehr schön, gut geschützt und sogar eine „Toalet“ hat es. Die Insel gehört zum Naturreservat Angsö. Bis 1950 gab es 2 Bauernhöfe aus dem 17 Jahrhundert, Lilla Hallingen und Stora Hallingen. Mit Beweidung versucht man Teile der Insel im ursprünglichen Zustand offen zu halten.

 M. kocht ein feines Risotto. Der Wind vertreibt die Mücken. Ein lauschiger Sommerabend …. ganz für uns allein. Heute verzichten wir auf die Kuchenbude.

 

 

Montag, 12. Juni

 

Von: Hallingen                      Nach: Strängnäs

 Wetter: Sonne, 25⁰

Wind: S 4m/s

 

Ab: 10.30        An: 13.30

Tagesweg (sm): 9 (Segel 1, Motor 8)

 

Morgenbad. Frühstück. Wir laufen 3km über die unwegsame Insel zum Bauernhof Lila Hallingen, der heute als Ferienhaus genutzt wird.

Lila Hallingen

 

Unser Tagesziel ist Strängnäs. Wäsche waschen, A. fährt mit dem Bus in ein 4km entferntes Einkaufzentrum  Hundefutter kaufen. M. bekommt 3 neue Brillenbändel und A. findet Ersatz für die zerrissenen Shorts. Wir sind heute sehr effizient!

Zum Znacht gibt’s Risottoresten und Salat und zum Dessert feine Glace.

Strängnäs


 

 

Dienstag, 13. Juni

 

Von: Strängnäs                      Nach: Herrestaviken.

 

Wetter: Sonne, 27⁰

Wind: SO 3-4/s

 

Ab: 11.00        An: 15.00

 Tagesweg (sm): 12 (Segel 5, Motor 8)

 

Nachdem die restlichen Einkäufe gemacht sind legen wir um 11 Uhr ab, um 11.10 öffnet die Brücke. Dann geben wir Gas, denn die nächste Brücke (Stallarholmbron) öffnet um12.20. Nach der Stallarholmbron kreuzen wir bis zu unserm Tagesziel Herrestaviken. Die Bucht soll sehr populär sein, besonders zum Schwojankern. Es ist heiss, wir ziehen einen schattigen Ankerplatz im Süden der Bucht den Sonnenfelsen am Ostufer vor. Ein sehr schöner Platz, mit bequemem Einstieg für die Crew, inklusive Hund. Wir machen einen 6 km langen Spaziergang am Waldrand und stören die Rehe beim Grasen. Zum Glück sieht sie Ronja nicht.

Anschliessend macht A. den Grill parat. Der Pfadikochtopf steht mit Wasser gefüllt parat. Es ist sehr trocken. Wir wollen ja keinen Waldbrand verursachen. Es gibt feine Rindsplätzli mit Dillkartoffeln und Salat.

Herrestaviken


 

yummy yummy

Nach einem erfrischenden Bad (19-20⁰) verziehen wir uns, bevor die Mücken kommen, um 10 Uhr in die Koje.

 

 

Mittwoch, 14. Juni

 

Von: Herrestaviken.            Nach: Mariefred

 

Wetter: Sonne & Wolken, 28⁰

Wind: NO-O–So 3/s

 

Ab: 11.00        An: 12.50

 Tagesweg (sm): 8 (Segel -, Motor 8)

 

Morgenbad. Frühstück. Die Karte vom Sörmlandsleden ist, trotz intensiver Suche im Kartenkoffer und in der Bücherkiste nicht mehr aufzufinden. Wir beschliessen nach Mariefred zu fahren, vielleicht bekommen wir dort eine neue Karte. Wir haben Glück im Bokhandel in Mariefred bekommen wir die Karte und auch noch einen Wanderführer. Morgen wollen wir sie gleich mal ausprobieren.

Mariefred


Es ist heiss. Zum Glück hat es neben dem Gästehafen einen schattigen Park. Aber auch viele freche  Enten und schreiende und rennende Kinder … Ronja flippt total aus. Also machen wir einen Spaziergang durch den Park zum Glace Stand und dann weiter durch einen Park mit Sikka-Hirschen.

 Znacht im 500 Jahre alten Värdshus Restaurant.

 

Donnerstag, 15. Juni

 

Von: Mariefred                     Nach: Hagskär

 

Wetter: Sonne, 29⁰

 Wind: NO-O 3/s

 

Ab: 15.30        An: 17.00

 Tagesweg (sm): 7 (Segel -, Motor 7)

Schloss Gripsholm


Wir wollen die gestern gekaufte Karte & Wanderführer ausprobieren und wandern auf dem Sörmlandleden die Etappe 15.1 & weiter auf der Etappe 15. 

Mit dem Bus zum Bahnhof Lägesta. Von dort geht der Weg zuerst 1 km der Autobahn entlang. Als wir in den Wald eintauchen, fallen die Mücken über uns her. Zum Glück haben wir Mückenspray eingepackt. Nach 1 ½ Stunden erreichen wir den Marviken, ein Gewässer, das bis zum Bau der Eisenbahn für den Transport vom Mälaren in die Ostsee genutzt wurde. Wir nehmen ein erfrischendes Bad und stärken uns mit einem Sandwich.

erfrischendes Bad  Im Marviken

schöne Aussicht auf den Marviken


Dann geht’s weiter durch mehr oder weniger lichten Wald auf einem Höhenrücken mit schöner Aussicht auf den Marviken bis wir 1 ¾ Stunden später die Strasse und die Bushaltestelle  Adolfsberg erreichen. Wir sind 3 Stunden zu früh, der Bus fährt um 16 Uhr. Wir halten den Daumen raus und müssen nicht lange warten, bis uns ein netter Autofahrer bis nach Lägesta mitnimmt. Von dort geht’s dann wieder mit dem Bus zurück nach Mariefred.

Kleines Picknick und letzte Einkäufe, dann legen wir ab – Kurs Hagskär.

Im Hafen des Segelklubs liegt schon ein deutsches Segelschiff. Wir machen längsseits am Steg fest. Ein erfrischendes Bad. M. erkundet mit Ronja die Insel, A. macht sich an die Zubereitung des Nachtessens, mediterraner Kartoffelstock à la Annemarie Wildeisen. Als das Essen gerade fertig ist erzeugt ein vorbeifahrendes Motorboot einen gewaltigen Schwell … die Hilde schlägt gegen den Bootsteg und die Pfanne mit dem Kartoffelstock landet auf dem Boden… zum Glück haben wir keine Suppe  gekocht. Nachdem alle Motorbootfahrer der Welt gehörig verflucht sind, wird der Kartoffelstock zurück in die Pfanne geschaufelt, wieder aufgewärmt … und ratzeputz aufgegessen. Er schmeckt, auch wenn er nicht mehr allen Hygienestandards genügt, yummy yummy fein!

Es gibt noch ein paar Mal Schwell, aber dann schlafen wir friedlich wie in Abrahams Schoss.

 

Hagskär

Freitag, 16. Juni

 

Von: Hagskär.            Nach: Junfruholmarna

 

Wetter: Sonne & Wolken, 28⁰

Wind: NO-O 3m/s

 

Ab: 9.15           An: 14.15

 

Tagesweg (sm): 17 (Segel 5, Motor 12)

 

6.15 Uhr Morgenbad. Frühstück. Um 9.15 Uhr legen wir ab…. das ist Rekord - so früh waren wir noch nie.

Wiedersehen mit Jungfruholmarna, dem Klubhafen des Segelklubs Göta Stockholm. Schöner Klubhafen, mit allem Komfort. Leider getrübt von einem kleinen Wermutstropfen: Auch hier gibt es Probleme mit dem Schwell. Die Hilde schlägt mit dem Bug auf den Steg. Als dann aber der Anker nochmals mit genügend langer Ankerleine ausgebracht ist, ist das Problem gelöst.

Zum Znacht gibt’s Gschwellti mit Käse und Salat. Unsere Vorräte gehen langsam zu Ende.

Jungfruholmarna


 

Samstag, 17. Juni

 

Von: Junfruholmarna.            Nach: Stockholm, Wasahamn

 

Wetter: Sonne & Wolken, 28⁰

Wind: NO 4m/s

 

Ab: 11.30        An: 15.30

 

Tagesweg (sm): 14 (Segel 8, Motor 6)

 


Alles was Boot hat ist heute unterwegs


Unser Tagesziel ist der Wasahamn in Stockholm. Für morgen Sonntag ist Regen angekündigt. Der erste Regen seit Anfang Mai. Aber heute wollen alle noch mal einen schönen Sommertag geniessen. Die Badefelsen sind voll und alles was Boot hat ist unterwegs. Wir segeln tapfer kreuzend bis an den Stadtrand von Stockholm (Gröndalsbron). Gerade rechtzeitig kommen wir zur Schleuse. Ein Schleusenwärter kassiert mit einem mobilen Kartenlesegerät das Schleusengeld. Wir passieren gratis …. „you are welcome“, meint er. „Tack sa mycket“ sagen wir. Aber die Frage bleibt: Warum wohl mussten wir nicht bezahlen? Ist es der Jö –Effekt? „kleines Holzboot mit Ätti & Grossi und Wauwau“? Oder vielleicht auch? „„..bis der Ätti endlich sein Portemonnaie und die Kreditkarte hervorgekramt hat“ ….

 

gratis geschleust....tåck sa mycket

Im kabbeligen Fahrwasser fahren wir weiter, unter der letzten Brücke hindurch (11.5m) und finden in der hintersten Ecke des Wasahamnen neben einem Katamaran mit Schweizer Flagge ein ruhiges Plätzchen, nahe beim Servicegebäude. Wir bezahlen die Hafengebühr und buchen für morgen früh die Waschmaschine.

Einkaufsspaziergang zur nächste ICA. Samstagsabend, nicht nur auf dem Wasser auch in der Stadt herrscht Hochbetrieb. Gleich neben dem Hafen liegt der Grönalund Freizeitpark mit krassen Achterbahnen und Coasters.

Stockholm, Djurgarden

Gleich neben dem Wasahamnen ist der Grönalund Freizeitpark

Kungsör - Lövskär (1) - Hallinen (2) - Strängnäs (3) - Herrestaviken (4) - Mariefred (5) - Hagskär (6) - Jungfruholmarna (7) - Stockholm Wasahamn 



 

Sonntag, 18. Juni

 

Stockholm, Hafentag

 

Wetter: Regen,Wolken, 19⁰

 

Heute Morgen um 3 Uhr fallen die ersten Regentropfen. Dann nieselt es den ganzen Tag, mal mehr, mal weniger.

Um 7 Uhr stecken wir die Wäsche in die Waschmaschine. Monika wandert mit Ronja durch den Djurgarden Park. Anschliessend gehen wir zum Frühstück ins nahe Hasselbacken Hotel, wo in den 50er Jahren die bekannten Hasselbacken Kartoffeln von einem Restaurantschüler erfunden worden sind.



English Bookshop


Anschliessend fahren wir mit der Fähre nach Slussen und laufen nach Södermalm in den English Bookshop, um neues Lesefutter zu kaufen. M. hat gestern in Jungfruholmarna ein zur Hälfte gelesenes Buch vergessen. Wieder zurück im Hafen zeigt die Schrittezähler App mehr als 10000 Schritte. Last but not least besuchen wir noch das Vikingmuseum. Spannende und sehenswerte Ausstellung.

im Viking Museum


Znacht im Restaurant Bla Porten. Wir essen feinen Fisch Wallenbergare. Der Regen hat inzwischen aufgehört. 

Und hier noch ein paar Kuriossitäten:

eine maritime Gärtnerei?

wer hat's erfunden?


..... ??? ....

Montag, 19. Juni

 

Von: Stockholm, Wasahamn            Nach: Napoleonviken, Ägnö

 

Wetter: bedeckt, ein Schauer, 20⁰

Wind: O 2m/s

 

Ab: 12.40        An: 16.30

Tagesweg (sm): 14 (Segel 8, Motor 6)

 

Blick von der Djurgårdsbron

ICA Banér

Frühstück im Hasselbacken Hotel. Einkauf in der ICA. Der Laden macht sicher den grössten Umsatz pro qm Fläche. Die Waren sind bis zur Decke aufgetürmt. 

Kaum haben wir abgelegt, schon kommen schwarze Wolken immer näher. Ein kurzer aber kräftiger Schauer. Dann ist der Spuck wieder vorbei.

ein kurzer aber kräftiger Schauer


Wir fahren  durch den Skurusundet in Nacka. Der Wasserweg ist gesäumt von edlen Villen. Boxenstop zum Benzin tanken, ausserdem gibt’s auch noch Origonol, die gute Qualität Brennspiritus.

Unser Tagesziel ist Napoleonviken. Ein sehr populärer Naturhafen in der Nähe von Stockholm. Die Bucht ist rundum gut geschützt, geräumig zum Schwojankern und hat auch viele Ankerplätze am Fels. Wir sind nicht allein, am Abend zählen wir 20 Boote.

Wir erkunden die Insel und finden den Fels wieder, wo wir vor 20 Jahren mit Ursula  & Detlef angelegt hatten.

Znacht: Spaghetti Pomodore & Speck.

Heute Nacht regnet es.


 

Napoleonviken, hier waren wir vor 20 Jahren

Spaghetti con pomodore 

 

Dienstag, 20. Juni

 

Von: Napoleonviken             Nach: Stora Kråkskär

Wetter: sonnig, 20⁰

Wind: SO 2-3/s

 

Ab: 13.00        An: 15.15

Tagesweg (sm): 7 (Segel 3, Motor 4)

Morgenbad. Spaziergang in die Tvättifatet Bucht im NO von Ägnö. Wasserpumpe. Laut HG finden hier Pfadfinder Segellager statt. Eine Gruppe Jungen üben Schlauchbootmanöver. Noch ein kühlendes Bad. Heute heizt es wieder, puh!

Kreuzend erreichen wir Kråkskär. Der 1. Eindruck ist nicht so begeistert. Nach einigem „Sollen-Wir-Oder-Nicht?“, finden wir dann doch noch einen schönen gut geschützten Ankerplatz im NW Ecken der Insel. Die Insel ist nicht gross, gerademal 200 x200 m. Ronja flippt fast aus, jetzt wo sie sich mal wieder frei austoben kann.

Zum Znacht gibt’s Pasta mit Linsen-Lauch Sauce.

Stora Kråkskär


 

Mittwoch, 21. Juni

 

Von: Stora Krakskär             Nach: Örnö, Kolnäsviken

Einkaufsstop: Kymendö (12.00 – 13.30)

Wetter: sonnig, 24⁰

Wind: SO 3m/s

 

Ab: 10.30        An: 16.15

Tagesweg (sm): 9 (Segel 8, Motor 1)

 

Einkaufsstop in Kymendö

Wir machen einen Einkaufsstop in Kymendö, am Nordzipfel von Örnö. Restaurant, Tankstelle und Landhandel, alles von einer umtriebigen Familie gemanagt. Der Landhandel ist gut bestückt. Wir finden alles, was wir brauchen, sogar geräucherten Lachs fürs heutige Nachtessen.

Unterwegs machen wir kurzentschlossen einen Tageszielwechsel und steuern die Bucht Kolnäsviken an. Die Bucht scheint beliebt zu sein. Einige Boote liegen vor Anker. Wir finden einen guten Platz am Fels, nicht weit von der Toalet. M. freuts.

Gleich neben dem Boot hat eine Entenfamilie ihr Nest. Wie es scheint, wechseln sich Mama & Papa Ente beim Brüten und Aufzucht ab. Mal sitzt Papa auf den Eiern, mal die Mama.. Ein Junges ist schon geschlüpft.

 

Familie Ente bekommt Nachwuchs

 

Donnerstag, 22. Juni

 

Von: Örnö, Kolnäsviken                   Nach: Lacka

 

Wetter: sonnig, 27⁰

Wind: W 7(9-11)m/s

 

Ab: 11.00        An: 16.00

Tagesweg (sm): 18 (Segel 16, Motor 2)

Wir müssen kreuzen. Viel Wind, viel Schräglage. Auf Steuerbordbug leckt die Hilde immer noch. Den besten Platz, in Bootsmitte beim Niedergang hat Ronja für sich gepachtet und lässt sich nicht von dort wegbewegen.

Als wir nahe beim Tagesziel Lacka sind bergen wir die Segel im Lee einer der Nachbarbarsinseln…. Im militärischen Sperrgebiet, wie wir erst hinterher feststellen. Bei der Einfahrt in den Klubhafen Lacka sitzen wir kurz auf, kommen aber mit eigener Kraft wieder frei und finden einen gut geschützten Platz am Steg. Warmes „Vällkommen“ von Maria, der Verantwortlichen für den Hafen. Sie lädt uns ein, morgen den Midsommar hier zu feiern.

Wir laufen eine spärlich blau markierte Inselrunde …. mit Hilfe von map.out finden wir wieder zurück.

Auf der Insel, wie im ganzen Bezirk, herrscht ein striktes Feuerverbot. So müssen wir halt unsere Grillwürste und Kartoffeln in der Bratpfanne „grillen“…. hat übrigens auch gut geschmeckt.

Läckka Inselrundgang

 

 

Freitag, 23. Juni (Midsommar)

 

Insel-/Hafentag

Wetter: sonnig, 27⁰

 

Midsommar auf Läcka 

Morgenbad (Wasser 18⁰) am Saunasteg.  Wir ändern unsere Pläne und nehmen die Einladung, Midsommar hier zu feiern dankend an. Die Hilde bekommt einen Flaggenschmuck  mit den gesammelten Gastlandflaggen.

Um 12 Uhr treffen sich dann alle zum gemeinsamen Midsommar- Essen, inklusive Trinkliedern und Trinksprüchen. Der eine oder andere hat schon nach dem Mittagessen einige Schnäpschen geschluckt und schon ganz verträumte Augen. Um 15 Uhr wird der Baum geschmückt. Dann singen Gross- und Klein, von Maria auf der Handorgel begleitet, all die Midsommar-Lieder und tanzen um den Baum. Anschliessend gibt es für die Kinder noch eine Schatzsuche. Wirklich eine nette Feier…. War eine gute Idee, dass wir hier geblieben sind.

In der Zwischenzeit hat sich schon die eine oder andere Schnapsflasche geleert und die Stimmung wird ausgelassener.

Wir gehen nochmals auf die Inselwanderung und anschliessend zu einem Bad beim Saunasteg.

Spannendes Backgammon Finale. M. führt mit 5:4 und hat Matchball….aber A.  gleicht aus und gewinnt nach 3 Partien mit 7:5.



Midsommar auf Läcka


 

 

Samstag, 24. Juni

 

Von: Lacka                Nach: Nynäshamn

 

Wetter: sonnig mit Wolken, 27⁰

Wind: S 3(5)m/s

 

Ab: 10.30        An: 12.30

Tagesweg (sm): 6 (Segel 5, Motor 1)

 

Läcka: Morgenbad und Turnen

Morgenbad. Frühstück. Gewohnte Routine.

Wir segeln mit einer leichten Brise nach Nynäshamn. Im Gästehafen hat es noch genug Platz, die Saison beginnt erst. Wir finden einen guten Platz ganz innen am Steg beim Service Center.

Die restlichen „Grillwürste“ kommen in die Bratpfanne. Einkauf im Coop.

Nachtessen im Asian Restaurant, gegenüber vom Bahnhof. Das Essen ist fein. Das Publikum ist speziell…..man kennt sich … wir sind wohl die einzigen ohne Tattoos.  

Nynäshamn

Sonntag, 25. Juni

 

Nynäshamn, Hafentag/Wandertag

 

Wetter: sonnig, 26⁰

 

Wir wandern eine weitere Etappe auf dem Sörmlandsleden: Um 8 Uhr mit dem Bus nach Kvarnängen, zum Start der Etappe 5.1. Bald kommt ein lauschiger See, aber  es ist noch zu früh für ein Bad oder eine Rast.

Fjättersjön, noch zu früh für ein Bad


 Gegen Mittag erreichen wir Ösmo und den See Muskan. Es dauert noch eine gute Weile, bis wir gegen 14 Uhr einen passenden Bade-und Picknickplatz finden. Wie sich herausstellt, ist es derselbe Platz wie vor 2 Jahren, als wir die Etappe5.2 von Hemfosa nach Ösmo gewandert sind.

 

Muskan: und jetzt ein Bad

Nachdem wir uns mit einem Bad erfrischt (> 20⁰?) und mit einem Sandwich gestärkt haben umwandern wir den Muskan fertig, um dann um 17 Uhr in Ösmo pünktlich den Bus zurück nach Nyäshamn zu erreichen. Der Schrittezähler hat 35000 Schritte und 22 km gezählt.

Dort gibt es erstmal die Glace, die wir gestern irgendwie verpasst haben und anschliessend eine feine Pizza (Nduja, Federkohl, Champignons, Mozzarella) an Bord.

Nach der Dusche sind wir dann bald reif für die Koje.

 

 

 

Montag, 26. Juni

 

Von: Nynäshamn                  Nach: Rassa Vikar

 

Wetter: sonnig, 23⁰

Wind: SO 4(9)m/s

 

Ab: 12.30        An: 14.30

Tagesweg (sm): 6 (Segel 5, Motor 1)

 

In aller Herrgottsfrühe stecken wir eine Wäsche in die Waschmaschine. Dann gehen wir Frühstücken ins Skärgardshotel (120 Sek/Person). Feines Frühstücksbuffet mit allem, was das Herz begehrt.

Dragetskanal

Feines Segeln. Zum Schluss noch die enge Durchfahrt  durch den Dragetskanal. Der Kanal ist so schmal, dass nur ein Schiff durchpasst.

Im 2. Anlauf finden wir im Rassa Viken den perfekten Ankerplatz. Der Viken ist bekannt für seine Wassertemperaturen. Wir nehmen ein Bad… „seichwarme 25⁰“.

Rassa Viken

Zum Znacht gibt’s geräucherten Lachs, Makrele und Gschwellti. Unterhhaltung gibt’s inklusive: Ghettobooster auf einem Fels und ab und zu ein mutiger Sprung ins Wasser.

Danach herrscht absolute Stille. Die Mücken werden aktiv und wir verziehen uns in die Kojen.

 

Dienstag, 27. Juni

 

Von: Rassa Vikar                  Nach: Landsort

 

Wetter: sonnig, 23⁰

Wind: O 4(9)m/s

 

Ab: 11.15        An: 13.00

Tagesweg (sm): 6 (Segel 5, Motor 1)

 

Morgenbad. Spaziergang über Stock und Stein nach Osten zum Säftholmsviken. Dank Gps (MapOut) finden wir wieder zurück.

Landsort, Nordhafen

Gemütliches Segeln nach Landsort. Dort finden wir einen gut geschützten Platz im Nordhafen, ganz am östlichen Rand der Pier. Alle Bojen sind schon besetzt, wir müssen ankern.

Wir laufen auf einer staubigen Landstrasse und später auf einem schönen, blauweiss markierten Pfad nach Süden zum Haupthafen und zum Wahrzeichen der Insel dem ältesten Leuchtturm Schwedens. Wir finden ein paar Walderdbeeren und die ersten blauen Heidelbeeren. Das andere markante Wahrzeichen ist ein Lotsenturm, gebaut in den 60-ger Jahren, so hässlich, dass er schon fast wieder schön ist. Im Internet lesen wir, dass dort 5 Lotsenzimmer Touristen eine Unterkunft mit phantastischer Aussicht bieten. Landsort hat auch nicht wenige hübsche rote Holzhäuser, aber nur noch 2 Dutzend ständige Einwohner.

Landsort: Der älteste Leuchtturm Schwedens


 

Landsort, Storrhamn

Im Laden mit Restaurant essen wir eine Glace, dann wandern wir wieder zurück zum Nordhafen. 9 km sind wir heute gelaufen, gleich viel wie gesegelt.

Der Hafen hat sich gefüllt. Wir zählen 21 Boote. Ein erfrischendes Bad (21⁰). Zum Znacht kocht M. Risotto mit Lauch, aufgepeppt mit scharfen Ölkorv, wie immer…. sehr fein!

 

 

Mittwoch, 28. Juni

 

Von: Landsort            Nach: Fifang, Norviken

 

Wetter: sonnig, 25⁰

Wind: O später S 3m/s,

 

Ab: 9.00           An: 12.00

Tagesweg (sm): 8 (Segel 5, Motor 3)

 


Um 6 Uhr weckt uns die Sonne. Dank Frühstart (9 Uhr) kommen wir segelnd gut voran, bis der Wind dann auf S - SW dreht und ab und zu einschläft. Graue Wolken am Horizont. Davon war heute Morgen im Wetterbericht noch nicht die Rede. Ein Schauer zieht vorbei… aber wir bekommen nur ein paar Tropfen ab. Dann scheint auch bald wieder die Sonne.

Wir wandern 2 km zum Südhafen und nehmen dort ein Bad.

 

Fifang, Norrviken

Zum Znacht gibt’s Pasta mit Broccoli & Tomaten, aufgepeppt mit allem, was es sonst noch in der „Vorratskammer“ hat.

Da bekommen wir unerwartet Besuch. Karin von der Alauna kommt mit dem Schlauchboot auf ein Schwätzchen längsseits. Sie sind heute von Södertalje gekommen und liegen im Nordteil der Bucht.

Cheers!!



Donnerstag, 29. Juni

 

Von: Fifang, Norviken                      Nach: Trosa

 

Wetter: a.m. leichter Schauer

             p.m. sonnig, 30⁰

Wind: S 4m/s,

 

Ab: 11.30        An: 13.30

Tagesweg (sm): 7 (Segel 7, Motor -)

 

Leichter Regenschauer. Morgenbad im Regen.

..... noch ein unerwarteter Besuch😊

Noch ein unerwarteter Besuch: M. und R. sind allein an Bord. Da rufen die Nachbarn vom Motorboot: „ a fox on your boat!! „ M. versteht nur Bahnhof und geht nachschauen, was die wohl meinen könnten…. Aber oh Schreck! Da steht tatsächlich ein Fuchs vor dem Bug und überlegt, ob er überspringen will. Vor Schreck vergisst M. ein Foto zu machen, aber die Nachbarn sind zur Stelle. Der Fuchs überlegt es sich anders und macht sich langsam wieder davon. Ronja merkt von all dem nichts und verschläft den Besuch unten in der Kajüte.

 

bye, bye Alauna Crew

Mit einer guten Brise aus S sind wir bald in Trosa und machen an unserm Lieblingsplatz ganz innen vor dem Hafenrestaurant fest.

Als erstes gibt’s eine Glace im Henkes Glass, wo es weit und breit die beste Glace gibt. Danach Einkauf im Coop. Nachtessen im Restaurant Sjökrog.

Trosa, public fitness 


 

Stockholm - Napoleonviken (1) - Stora Kråkskär (2) - Kymendö (3) - Örnö, Kolnäsviken (4) - Lacka(5) - Nynäshamn(6) - Rassa Vikar (7) - Landsort (8) - Fifang, Norviken  (9) - Trosa

Freitag, 30. Juni

 

Trosa: Hafen-/Wandertag

 

Wetter: sonnig, bewölkt, Regenschauer am Nachmittig

 

Wir wollen heute die Etappe 55 vom Sörmlandsleden machen, von Gisekvarn nach Trosa. Vor 2 Jahren war die Etappe geplant, dann ist A. auf seine Brille gestanden und schliesslich haben wir den falschen Bus genommen. Kein gutes Omen.

 

Es fängt damit an, dass sich heute früh M.‘s Bandscheibe mit einem stechenden Schmerz zurückmeldet, als sie mit einer falschen Bewegung das Pyjama in die Schlafsackhülle stopfen will.

Das Laufen tut der Bandscheibe gut. Doch das nächste Unglück wartet schon …. „ … ob das wohl Wespen waren?..“, fragt sich A. als er und Ronja  über ein Loch unter einer Baumwurzel laufen. Wenig später lautes Geschrei, die Wespen attackieren M. ….. 7 Stiche zählen wir.

Ringsjön

Wir nehmen ein Bad im kleinen See Ringsjön. Zum Glück verläuft der Rest der Wanderung ohne besondere Ereignisse. Gegen 13 Uhr erreichen wir das Schloss Tureholm und essen unsere Sandwichs im Schlosshof. Sonst bietet das Schloss eher einen tristen Eindruck. Seine Besitzer wollen wohl nur das Minimum in seinen Unterhalt investieren.

Picknick im Schlosshof

Vom Schloss sind es dann noch ca. 3 km auf der Strasse bis nach Trosa. Dort laufen die Vorbereitungen für den Stadtlauf heute Abend.

Wir machen noch ein paar Einkäufe, bezahlen das Hafengeld für weitere 4 Tage (der Wetterbericht meldet viel Wind für die nächsten Tage).

Pizza im Hafenrestaurant inklusive Live Music. Die Pizza ist fein, die Musik vor allem laut…. Freitagabendmusik eben! Zum Glück macht die Band um 22 Uhr Feierabend und wir können, auch ohne Orepax, gut schlafen.

 

 

Samstag, 1. Juli

 

Trosa: Hafen-/Wandertag

 

 

Heute früh meint M. erst, dass es der Bandscheibe wieder besser geht, doch dann kommen, mit einer ungeschickten Bewegung, die Schmerzen wieder voll zurück. So kann es nicht weiter gehen… M. will nach Hause. Wir buchen für morgen Sonntag einen Flug zurück in die Schweiz.

 

feines Frühstück im Stadshotel

Feines Frühstück im Stadshotel …. das finden auch die Krähen, und nutzen blitzschnell ihre Chance, wenn die Teller für einen Moment unbewacht sind. Das Hotel hat Wasserpistolen für die Vertreibung bereitgestellt.

Anschliessend laufen wir noch ins Einkaufszentrum am Stadtrand um einen neuen Wasserkocher zu kaufen…. dem alten ist ein kleines Bad im Wasser nicht bekommen. Doch bis wir wieder zurück sind hat die Sonne den Schaden schon wieder behoben, der alte Kocher funktioniert wieder… so haben wir halt zwei.


Wir wandern auf dem Sörmlandsleden Richtung Stensund (haben wir 2021 schon gemacht). bis wir an einen Badestrand kommen. Nach Bad und Picknick geht’s dann den gleichen Weg wieder zurück.

 

Dann geniesst die HildeCrew, mit etwas Wehmut, ihr letztes gemeinsames Znacht: Rökt fisk & Gschwellti mit Gurkensalat.

 

 

Samstag, 2. Juli

 

Trosa: Hafentag

 

M. reist heute Nachmittag zurück in die Schweiz. So traurig, wie die zurückbleibende HildeCrew ist auch das Wetter. Es regnet in Strömen.

Regenwetter

bye bye Moni ... du wirst uns fehlen 😢😢


 

Montag, 3. Juli

 

Trosa: Hafentag

 Wetter: bewölkt, häufige Regenschauer

 Wind: W 7 (10) m/s

 

Dem schlechten Wetter sei Dank, heute wird Hildes Logbuch aktualisiert.

Highlight des Tages für Ronja ist die Entdeckung eines Hunderastgårdens: ein umzäunter Platz, wo man Hunde frei laufen lassen darf. Ansonsten sind die Hundebegegnungen hier ziemlich nervig – für Hund und Besitzer.

Hunderastgården: endlich mal wieder ohne Leine - Ronja freuts 


 

Dienstag, 4. Juli

 

Trosa: Hafen- Wandertag

 

Wetter: bewölkt, abends einzelne Regenschauer, 18⁰

 7.43 Uhr: mit dem Bus Richtung Nyköping, umsteigen am Tystberga Trafikplats, nach Svärta Kirka, dem Start der Etappe 48. Die Kirche ist geschlossen, aber das WC bei der Kirche ist offen. Zum Glück, denn der Aufbruch heute Morgen war etwas überstürzt.

 Svärta Kirka


 

Wir kommen gut voran. Ronja ist in Wander- & Ziehlaune. Gegen Mittag erreichen wir den Masugnsjön. Bad & Picknick. Kurz nach 14 Uhr erreichen wir Tystberga, rechtzeitig für den Bus zurück nach Trosa.

Hauptsache die Richtung stimmt: Kurs Stockholm


Masugnsjön

.... mit schöner Schutzhütte

Das Ziel ist nah.... kurz vor  Tystberga


 

 

Mittwoch, 5. Juli

 

Trosa: Hafen- Wandertag

Wetter: sonnig leicht bewölkt, abends ein Regenschauer, 19⁰

6.45 Uhr geht der Bus 554, der mich nach Nynäs bringen soll. Heute bin ich schon früh (5.15 Uhr) aufgestanden, um noch gemütlich zu frühstücken. Auch das Handy ist vollgeladen. Schliesslich wird es dann doch wieder stressig, weil die blöde Visa meinen Kauf nicht bestätigen will. So muss ich noch schnell die andere Karte eingeben und dann wird’s wieder knapp und der 2. WC-Gang muss verschoben werden.

Dann sitzen wir im Bus und rollen unserm Ziel entgegen. Damit auch keiner vergisst auszusteigen wird der nächste und übernächste Halt auf einer Tafel angezeigt und von einer Frauenstimme angesagt:  „Nästa stop Källviksskorset“. Als dann schon länger Månbacken auf der Tafel steht und ich nichts mehr höre, frage ich den Fahrer, wann wir denn in Nynäs sind. "Da sind wir schon vorbeigefahren", meint er. Das Anzeige-/Ansagesystem hat für eine Weile geklemmt. Aber der Fahrer weiss Rat und lässt mich an der Haltestelle Hånömogen, mitten im Wald, aussteigen. Dort soll mich ein Bus in Gegenrichtung nach Nynäs mitnehmen. Und siehe da: Es klappt.


Haltestelle Hånömogen: der Bus kommt😅

 

Von der Haltestelle Nynäs ist es noch gut 1 km bis zum Nynäs Schloss, dem Beginn der Etappe 52 nach Sandvik. Das Schloss zieht, vom grossen Parkplatz zu schliessen,  viele Besucher an. Und neben dem Parkplatz hat es zum Glück ein WC.

 

Nynäs Slott

So wandern wir erleichtert 😅auf wunderschönen Wegen über felsige Hügel und schattige Wälder. Im Hundkrogsviken entdecke ich einen kleinen Hafen und mache einen kleinen Umweg, um zu erkunden, ob wir dort festmachen können. Keiner da, der Auskunft geben könnte. Aber die meisten Plätze sind frei, da wird doch wohl keiner was dagegen haben.

Hundkrogsviken

Nynäs Brygge. ein Hafen für unsere nächste Etappe?

..... inklusive Toa und Wasser


Dann geht’s weiter nach Sandvik. Beim Sandvik Strand gibt’s Mittagspause. Von dort sind es dann noch 11 km auf der Etappe 53 (Sandvik – Karlfors). Nach insgesamt 21.5km sind wir bei der Bushaltestelle Klacka und müssen noch 45 Minuten warten, bis der Bus nach Trosa kommt (15.44).

schöne Schutzhütte, kurz vor Sandvik Camping


hier bei der Quelle ist es schön kühl

Långmaren, ein Bauernhof  aus dem 17 Jahrhundert

 

Zum Znacht esse ich Fish & Chips im Ankaret. In der Hafenbeiz ist wieder Live Music & Ramba Zamba.


 

Donnerstag, 6. Juli

 Trosa: Hafen- Wandertag

 Wetter: nachts Regen, dann sonnig leicht bewölkt, abends kleiner Regenschauer, 19⁰

 Wind: (nachts) Ost 8-9m/s

             (tagsüber) S-SW 7-9 m/s (10-13m/s)

 

Der Wind hat wieder zugelegt. Da verschiebe ich die Abreise lieber nochmal um 1 Tag. Ausschlafen, entspanntes Frühstück.

Spaziergang zum Hunderastgården. Leider sind heute keine Spielgefährten für Ronja zugegen. Weiter zum Vitalisskogen im NW von Trosa. Wir folgen einer 2.5km langen Finnenbahn.

Vitalisskogen

Vorher 

Nachher

Anschliessend Frisör, Fock reparieren und Telltales anbringen.

Zum Znacht gibt’s endlich, die immer wieder verschobenen, Kötbullar mit Kartoffelstampf, Brunsås und Preiselbeeren. Ziemlich aufwendig, was die verbrauchten Töpfe angeht, aber yummy, yummy.

yummy yummy 😋😋


 

Freitag, 7. Juli

 

Von: Trosa                Nach: Hundkrogsviken, Nynäs Brygga

 

Wetter: a.m. bedeckt

             p.m. leicht bewölkt, kurzer Schauer, Regen am Abend, 20⁰

Wind: W-SW 4-6 (9)m/s,

 

Ab: 9.50           An: 15.30

Tagesweg (sm): 18 (Segel 17, Motor 1)

 

Früh am Morgen bevor die anderen Hunde aufwachen: Gassi-Spaziergang mit Ronja. Duschen, Frühstück, Benzin. Die Kuchenbude abbauen geht allein nicht so einfach, aber auch das klappt. Noch eine kleine Runde mit Ronja, dann sind wir startklar. Zuerst Raumschotkurs, dann heisst es kreuzen.

Die Hilde segelt wieder


 Auf dem Family Chat macht es immer wieder „bing“, die Familie sucht ein Ersatzhandy für Annatina. Selina braucht Beratung, welches Benzin das Schiff auf dem Walensee braucht. Dann erwischt uns noch kurz vor dem Ziel ein kleiner Regenschauer. Fock- und Grosssegel einholen klappt, ebenso das Anlegemanöver …. ganz sanft ohne Anbumsen. Wie schon vor 2 Tagen ist der Hafen ziemlich leer, keine Menschenseele.

Nynäs Brygga, ein Geheimtipp

Picknick: Reste vom Abendessen. Spaziergang auf dem Tabbostig (2.5km).  Dunkle Wolken ziehen auf. Wir kommen gerade noch rechtzeitig zurück, um die Küchenbude zu montieren.

Zum Znacht gibt’s Geräucherten Lachs & Geschwellti und Salat.

 

Samstag, 8. Juli

 

Von: Hundkrogsviken            Nach: Svärdsklova

Wetter: a.m. Sonne

             p.m. leicht bewölkt, kurzer Schauer, 17.00 Gewitter, 24⁰

Wind: N-NW 3-4 m/s, später S 2 -3 m/s

 

Ab: 10.00        An: 14.30

Tagesweg (sm): 8 (Segel 7, Motor 1)

 

Strahlend blauer Himmel. Es ist frisch. Morgenbad, noch frischer, Wassertemperatur 16.5⁰. Wir laufen nochmal den Tabbostig, diesmal mit Bärplockare bewaffnet. Aber ohne Erfolg… keine Heidelbeeren gefunden.

keine Heidelbeeren, aber ein Hundebad


 

Mit achterlichem Wind, nur mit Grosssegel, segeln wir gemütlich unserm Ziel entgegen. Das würde M. sicher gefallen. Ca. 3 Meilen vor dem Ziel dreht der Wind auf SSO, genau passend zum Kurswechsel.

 

Mit Raumschotkurs nach  Svärdsklova

Rechtzeitig vor dem ersten Schauer erreichen wir Svärdsklova, Gästehafen mit Restaurant und machen längsseits am Steg fest.

 

 Svärdsklova, Gewitter im Anzug

Ein längerer Hundespaziergang muss verschoben werden, ein Gewitter ist im Anzug.

Nachdem das Gewitter vorbei ist, machen wir uns auf den Weg. Wir finden ein paar Heidelbeeren, aber es hat noch viele unreife und mickrig kleine. Aber für 2 Mal Frühstück reichts.

Svärtsklova wird für Ferienhäuser erschlossen. Einige sind schon gebaut, die Bauplätze sind markiert und die Kabel für den Stromanschluss sind parat. Die Schweden lieben es ja, ihr Haus mitten im Wald zu bauen. Meerblick haben die wenigsten.

 Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Pomedoro & Speck. Die Portion reicht auch noch für Morgen.

 

 

Sonntag, 9. Juli

 

Von: Svärdsklova       Nach: Hävringe

Wetter: Sonne 19⁰

Wind: SO 5-6 m/s,

 

Ab: 10.00        An: 14.30

Tagesweg (sm): 8 (Segel 7, Motor 1)

 

Kurs Hävringe

Hävringe hat mich schon lange gereizt. Aber das Wetter hat nie gepasst. Heute passt es: eine leichte und konstante Brise aus Südost. Fine sailing!

Hävringe ist eine Lotseninsel, mit einem grossen Lotsenhaus und kleinen Häuschen für die Familien der Lotsen. Bis 1986 haben die Lotsen noch von hier operiert. Jetzt werden die Häuser von den Nachkommen als Ferienhäuser genutzt. Sie haben dafür  eine Association gegründet, die auch den Gästehafen betreibt. Im kleinen Hafen sind 3 Plätze für Gästeboote reserviert. Die Hilde ist das einzige Boot. Später kommt noch eine Einhandseglerin dazu.

Hafen Hävringe

Hävringe mit der markanten rot-weissen Bake und dem Lotsenhaus

Spaziergang über die Insel. Hunde sind an der Leine zu halten. Die Insel ist Brutgebiet für Vögel und Schlangen soll es auch  haben – viele! Der Blick ist phantastisch.

Leuchtturm



 

 

Montag, 10. Juli

 



Von: Hävringe            Nach: Lånjö

Wetter: Sonne 19⁰

Wind: SO 5-6 m/s,

 

Ab: 10.45        An: 15.30

Tagesweg (sm): 16 (Segel 15, Motor 1)

 Erfrischendes Morgenbad im Hafenbecken (16⁰). Die Association macht heute Unterhalt. Alle sind am putzen, schleifen, malen und hämmern.

Wir segeln mit halbem Wind wieder Kurs Festland, Ziel ist die Bucht Lånjö auf der Insel Morö, wo wir 2021 in der Bucht Paterhammen geankert haben.

Das Anlegen am Fels klappt perfekt, genau vor dem Festmacherring. Der Platz ist nicht ganz windstill, immer wieder zieht eine Windbö in die Bucht. Heute Nacht soll der Wind noch mal zulegen. Ich hoffe wir können ruhig schlafen.

Die Montage der Küchenbude ist dann nicht so einfach, wenn gerade wieder eine Windbö einfällt. Aber auch das klappt schlussendlich bestens.

Wir erkunden die Insel. Die im Hafenführer angegebene Toa existiert tatsächlich, aber sie ist am Verfallen, die Tür fehlt. An einigen Sommerhäusern vorbei kommen wir zum südlichen Ende der Insel.

Noch ein Bad. Das Thermometer zeigt 19⁰ Wassertemperatur.

Zum Znacht gibt’s Fenchelrisotto, aufgepeppt mit einem scharfen Ölkorv „Explosion“

 

Die windschiefe Toa ohne Tür

Lånjö

 

Dienstag, 11. Juli

 

Von: Lånjö     Nach: Håskö. Gjutan

Wetter: Sonne 19⁰

Wind: SO 5-6 m/s

 

Ab: 9.45           An: 15.00

Tagesweg (sm): 15 (Segel 14, Motor 1)

 

Die Nacht ist friedlich verlaufen Auch wenn der Wetterbericht Windböen von 10m/s vorhergesagt hat, habe ich davon nichts gemerkt.

Morgenroutine: Gang zur windschiefen Toa… hoffentlich kippt die nicht mit mir um. Bad, Frühstück, Kuchenbude abbauen.

Auf der Kreuz, mal mehr, mal weniger, segeln wir zu unserm Tagesziel. Wieder SO Wind, konstant 5-6 m/s. Schönes Segeln.

Tagesziel ist die Bucht Gjutan, an der Nordseite der Insel Håskö. Vor 2 Jahren haben wir in Lisselön, im Südteil der Insel festgemacht. Die Bucht ist gut geschützt. Da muss ich mir keine Sorgen machen.

Håskö. Gjutan

 


Wir laufen auf einem rot markierten Weg 2.5km zum Hafen Lisselön. Unterwegs sammle ich Heidelbeeren. Im Kiosk kaufe ich eine Glace und rökt räkor (geräucherte Shrimps). Auf einem weissmarkierten Weg gehen wir wieder zurück zur Hilde.

Ein erfrischendes Bad, die Wassertemperatur ist noch 16⁰.

Zum Znacht gibt’s gebratene Risottoresten mit Salat.

 

 

Mittwoch 12. Juli

 

Von: Håskö. Gjutan   Nach: Valdemarsvik

Wetter: Bewölkt 19⁰, abends (17h) Regen

Wind: SO 6 (11) m/s

 

Ab: 8.30           An: 15.00

Tagesweg (sm): 22 (Segel 21, Motor 1)

Heute Morgen sieht der Wetterbericht nicht mehr so dramatisch aus. Die 6-7 sm bis Fyrudden sollten wohl zu schaffen sein. Zügiges Morgenprogramm…. um 8.30 sind wir startbereit. Guter Wind – ob die Böen wirklich 11m/s sind, wage ich zu bezweifeln. Bei so gutem Wind kann man doch nicht schon nach 2 Stunden wieder in einen Hafen fahren. Also wird umdisponiert. Neues Tagesziel: Valdermarsvik.

 

Valdemarsvik

Wiedersehen mit Valdemarsvik. Dort haben wir vor 2 Jahren Annatina & Co an Bord genommen.

Die ersten Tropfen fallen. Schnell die Kuchenbude überziehen. Dann Wäsche in die Waschmaschine. 

Znacht im Miriams Veranda: Fish & Chips. 

Der Regen ist vorbeigezogen. Die Sonne guckt nochmal vorbei. Also machen wir einen Spaziergang zum Aussichtpunkt über der Stadt. Auf die gleiche Idee sind auch noch andere Hundebesitzer gekommen. Aber es gibt noch eine Steigerung von nervigen Hundebegegnungen an der Leine. Beim Aufstieg zum Utsiktspunkt kommt mir eine Frau entgegen. „I have a dog and a cat! “, ruft sie . schmaler Pfad, keine Ausweichmöglichkeit …. Die Hunde kommen ohne Gebelle an aneinander vorbei…. nur die Katze faucht.


 

Trosa - Hundkrogsviken (1) - Svärdsklova (2) - Hävringe (3) - Lånjö (4) - Håskö, Gjutan (5) - Valdemarsvik

 

Donnerstag 13. Juli

 

Von: Valdemarsvik    Nach: Stora Alö, Studvik

Wetter: Sonnig 23⁰, abends (17.30h) kurzer Gewitterschauer

Wind: SSW 4-5 m/s

 

Ab: 13.45        An: 17.30

Tagesweg (sm): 12 (Segel 7, Motor 5)

 

Morgenroutine. Einkaufen in der ICA, gerade 100m entfernt. Blog aktualisieren, vor  der Sparbanken gibt’s gratis Internet. Noch ein Glace und nochmal Kanel-& Kardamonbullar in der Baggeri im Hafen kaufen.

Dann wird es langsam Zeit aufzubrechen. SW sagt der Wetterbericht. Der ideale Wind, um den Viken wieder hinauszusegeln. Doch der aktuelle Wind hält sich nicht immer an die Vorherhersage und die Böen kommen gerne immer wieder auf die Nase.

 

Als mal wieder so eine Bö einfällt und die Hilde schräg legt, rutscht die Besteckschublade heraus und der Inhalt ergiesst sich über Ronja… das hat sie gar nicht gern! Da fehlt halt die Moni, die kontrolliert, ob alles gut verstaut und gesichert ist. „pull my ears!!“ zur Wiedergutmachung krame ich einen Snack für Ronja aus der Backskiste.

 

der Corpus Delicti

Als sich die Bucht dann langsam öffnet wird der Wind konstanter und wir sausen, so schnell es geht, unserm Ziel entgegen. Von Valdemarsvik her kommt eine schwarze Wolkenwand und irr.no meldet Regen in 45 Minuten.

 Wiedersehen mit Stora Alö (Klubhafen von S:t Anna-kretzen, av Svenska Kryssarklubeben). Vor 2 Jahren waren wir mehrmals hier.

Heute ist der Hafen einiges voller als damals. Aber netterweise machen 2 Dickschiffe Platz und Hilde passt in jede Lücke. Kaum haben wir angelegt, fallen auch schon die ersten Regentropfen.  Schnell die Küchenbude überziehen… Der Regen ist auch bald wieder vorüber. Wir machen noch einen Abendspaziergang zur Nordseite der Insel .

Zum Znacht gibt’s geräucherten Lachs mit Gschwellti und Salat.

Stora Alö


 

 

Freitag 14. Juli

 

Von: Stora Alö, Studvik        Nach: Harädskär

Wetter: Sonnig 23⁰,

Wind: SWW 5-6 m/s

 

Ab: 11.30        An: 13.30

Tagesweg (sm): 6 (Segel 6, Motor -)

 



Wanderung um den Nordteil der Insel (4.2km), inklusive Beeren sammeln. Finde die ersten Himbeeren und auch Heidelbeeren. Die Fruchtbeilage fürs Frühstücksjoghurt ist für die nächsten paar Tage gesichert.

 

Kurs Harädskär

Wind und Wetter sind  günstig für eine weitere Lotseninsel in den äusseren Schären. Wir segeln nur mit Gross mit achterlichem Wind. Der Kurs ist ziemlich schauklig und das will Ronja nicht so gefallen. Dafür hat sie aber das Besteckschubladentrauma wieder vergessen. Der Hafen ist klein, kaum Platz, um, wie verlangt, den Anker auszubringen.

Ansonsten ist die ehemalige Lotseninsel wieder ein Idyll. Das Wasser ist glasklar, man sieht bis auf den Grund. Wassertemperatur 18⁰.

Harädskär

 "warum bellt die so....?

Eine Geissenherde bringt Ronja in Rage, aber die Geissen lassen sich von Hundegebell überhaupt nicht beeindrucken.

 

Leuchtturm

Spaziergang zum Leuchturm auf der Nachbarinsel Stångskär, mit Harädskär mit einer kleinen Brücke verbunden. Dann folgen wir noch einem orangemarkierten Pfad um den Nordteil von Harädskär. Die Schritte-App zeigt 11274 Schritte und 7.3 km an.


 

Samstag 15. Juli

 

Von: Harädskär          Nach: Uvmarö

Wetter: Sonnig, bewölkt 21⁰,

Wind: SSO 2-3>>später>> 5-6 m/s

 

Ab: 10.00        An: 14.00

Tagesweg (sm): 14 (Segel 14, Motor -)

 

Vor dem Wind segeln wir gemütlich Kurs Uvmarö. Wenig Wind. Aber Kaffee kochen hilft, der Wind nimmt zu.

Kurs Uvmarö

Gegen Flaute hilft Kaffee kochen

open air WC?

Den Hafen habe ich 2021 entdeckt und noch in guter Erinnerung. Das 1. Anlegemanöver geht ziemlich schief, wir werden abgetrieben…. keiner hilft! Schliesslich ist die  Hilde endlich aussen an einem Y-Steg festgemacht … aber der Steg ist zu hoch… da kommt das Boot immer wieder drunter. Die nette Wirtin im Magasinet, die auch den Gästehafen betreibt, weiss Rat: Im hintersten Teil des Hafens hat es Y-Stege für private Kleinboote. Sie telefoniert und findet einen freien Platz. Ein richtiger Logenplatz, wo ich nicht eingeklemmt zwischen 2 Dickschiffen liegen muss.

 

Uvmarö: Logenplatz für die Hilde



Beim Studium der Wandermöglichkeiten auf MapOut entdecke ich einen Pfad zu einem Inlandsee, ca. 1.5 km entfernt. Warum haben wir den nicht schon vor 2 Jahren entdeckt?

 Ausgerüstet mit Mückenspray, Badehose und Bärplokkar machen wir uns auf den Weg. Endlich Heidelbeeren, und zwar in Hülle und Fülle! Ein wunderschöner See….ein Bad.

Die Entdeckung des Tages: ein wunderschöner See



Wieder zurück im Hafen ist der Bärplokkar bis zum Rand gefüllt.

 Zum Znacht gibt’s Köttbullar & Co. zum zweiten.

 Der Wind soll heute Nacht nochmal zulegen und für morgen Vormittag sagt der Wetterbericht „heavy rain“ voraus.

 

  

Sonntag 16. Juli

 

Von: Uvmarö             Nach: Missjö, Mörkekrog

Wetter: a.m.: Regen

             p.m.: Sonne, leicht bewölkt, 23⁰, 19.00: Wkurzer Schauer mit Schauerböen (>12 m/s)

Wind: S 5-6 >>später SW 5/7 (9-12)m/s

 

Ab: 14.15        An: 16.00

Tagesweg (sm): 5 (Segel 5, Motor -)

Wir laufen den orange markierten Wanderpfad (3km).

 

"heavy rain"




Um 9.30 kommt der angekündigte „heavy rain“. Um 12.30 ist der Regen vorbei und die Sonne scheint wieder. Zeit aufzubrechen. Aber wo ist nur Ronjas Schwimmweste? Durchsuche das Schiff, mehrmals von hinten bis vorne …. Bis ich sie im Wasser unten am Steg schwimmen sehe. Nochmal Glück gehabt!

Mit halbem Wind segeln wir nach Osten. Unser Ziel ist die Insel Grytsholm. Doch als wir dem Ziel näher kommen, sehe ich von weitem schon viele Masten. Der Platz ist sicher schon ziemlich voll. Also disponiere ich um und steuere die benachbarte Bucht Mörkekrog auf der Nordseite von Missjö an. Ich lege an dem für Segelboote markierten Felsen an. Doch bald merke ich, dass der Platz für SW-Wind nicht geschützt ist. Gegenüber sind die blau markierten Plätze für Motorboote besser geschützt.

Ich mache dort fest. Passt gerade so. Links und rechts hat es Steine. Aber unter dem Kiel hat es gerade noch so eine Handbreit Wasser. Optimal ist auch dieser Platz nicht. Das merke ich als ein Schauer mit kräftigen Böen über uns weg zieht. Ich bin gerade am Kochen. Und vor lauter Schauerböen und Züpfeln verkochen die Nudeln. Dann lässt der Wind wieder nach, aber es zieht in die Bucht und gluckert die ganze Nacht.

unsere Ankerbucht, wieder ganz friedlich

 

Montag 17. Juli

 

Von: Missjö, Mörkekrog                   Nach: Snedskär

Wetter: a.m.: Sonne, leicht bewölkt, 23⁰,

             p.m.: Regenschauer

Wind: SW 5-7 (9-12)m/s

 

Ab: 9.45           An: 12.45

Tagesweg (sm): 11 (Segel 11, Motor -)


 

Für heute Nachmittag sind Schauer gemeldet. Früh aufstehen. Mit Ronja laufe ich auf einem orangemarkierten Pfad nach Süden bis zu einem Bauernhof und dann wieder auf demselben Weg zurück.

Dann heisst es „Leinen los! “Die Leinen sind los aber die Hilde macht keinen Mucks. Wir sitzen fest! Von wegen Handbreit Wasser unterm Kiel. Ich versuche mit Motor, Ankerleine über die Winsch, hin und her schaukeln. Die Hilde bewegt sich keinen Zentimeter. Befürchte schon,  ich muss der Seenotrettung anrufen, dass sie mich wieder freischleppen kommen. Dann klappt es doch noch … Halleluja! Es rumpelt noch mal und dann sind wir endlich frei. Das soll mir eine Lehre sein! Der Anker ist voll mit grauem Schlamm. Ich brauche 10 Minuten bis ich ihn sauber habe.

bei Arkösund ziehen schwarze Wolken auf

Dann sausen wir mit halbem Wind nach Norden. Ich habe eine Route mit 3 Varianten gemacht: Die Erste, die Insel  Risö erreichen wir nach 6sm. Ich wähle die 2., Snedskär, ein Clubhafen knapp 2 sm nach Arkösund. Hier waren wir schon vor 2 Jahren. Telefon mit Frau Hamnvärden: es hat noch Platz. Sie erwartet mich am Steg und weist mich ein. Am gleichen Platz habe ich schon vor 2 Jahren gelegen. Kaum haben wir festgemacht und die Küchenbude übergezogen, schon kommt der erste Schauer. Die Pasta Resten werden aufgewärmt …. gebraten  schmecken sie besser als gestern Abend. Es regnet bis 16 Uhr.

Snedskär, Uthamn des Bråviken Segelsällskap

Eine Handfähre verbindet die Insel mit dem Festland


Mit einer Handfähre kommt man aufs Festland zu einem Parkplatz und weiter auf einem Fahrweg zu der kleinen Siedlung Lindö und von dort in nordwestlicher Richtung zum Dröstorpsfjärd. Ich will nicht den gleichen Weg wieder zurücklaufen und laufe mit Hilfe von Mapout durch den Wald zurück zum Parkplatz.

Mit dem restlichen Gelierzucker koche ich einen Teil meiner Heidelbeeren zu Konfi - mal so zur Probe. Die Konfi gelingt. Sunset Dinner auf dem  Klubhaushügel, mit einem grandiosen Blick auf den Bråviken.

Sunset Dinner mit grandiosem Blick auf den Bråviken 


 

Dienstag 18. Juli

 

Hafentag

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 21⁰

Wind:  W 7 (14) m/s

 

Heute hat es viel Wind. Ich bleibe noch einen Tag. Nach Nyköping komme ich noch früh genug.

Ich entdecke wieder einen Rundwanderweg. Dieses Mal auf der Ostseite von Lindö. Ich laufe von Lindö nach Osten bis zum Ende der Strasse und dann wieder quer durch den Wald. Es dauert nicht lange und wir treffen auf einen weissmarkierten Pfad der uns  wieder zurück zum Parkplatz führt



Wieder zurück leihe ich mir eines der Velos und radle 6.5 km nach Arkösund. Dort gibt’s erst ein Glace mit Hafenkino –die Boote haben Mühe beim Anlegen mit dem Wind und den Mooringleinen.

Dann kaufe ich noch Rökt Lax mit Römsas beim Fischhändler im Hafen und Orangensaft, Kartoffel, Gelierzucker, etc. im Laden am Ortseingang.

Yummy Glace


 

inklusive Hafenkino


Zum Apéro gibt's seit langem wieder mal Campari Orange on the Rocks – ich habe im Gefrierschrank in der Clubhausküche Eiswürfel gemacht.

 

Kommt da noch ein Schauer?

Znacht: Pasta an Linsen-Lauch Sauce. Anschliessend koche ich noch Heidelbeeerkonfi. Auch diese gelingt perfekt.

 

 

Mittwoch 19. Juli

 

Von: Snedskär                        Nach: Svartskogskär

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 19⁰,

 

Wind: W 5-6 (9-10)m/s

 

Ab: 10.30        An: 12.30

Tagesweg (sm): 6 (Segel 6, Motor -)

 


Guter Wind, schönes Wetter. Kurze Etappe nur mit Grosssegel den Bråviken hinauf. Kleine aber gut geschützte Bucht auf der Nordseite der Svartskogskär (Schwarzwaldinsel!!).

Das Anlegemanöver,  mit Hilfe vom Nachbarn mit Motorboot, gelingt mal wieder perfekt.

Wir erkunden die Insel, gerade mal 150m breit und knapp 400m lang. Ronja freut’s, dass sie mal wieder frei herum sausen kann.

Zum Zmittag gibt’s die Pasta Resten. Anschliessend ein (erfriiischendes!) Bad, Wassertemperatur 16⁰.



Svartskogskär 

 

 

Ronja gefällts 

harmonischer Apéro 😊


Donnerstag 20. Juli

 

Von: Svartskogskär                Nach: Nyköping

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 19⁰,

 

Wind: W 4 (9-10)m/s später SW, S

 

Ab: 10.20        An: 16.00

Tagesweg (sm): 19 (Segel 13, Motor 6)

 

Sonne, guter Wind. Es sieht nach einem guten Tag aus. Doch soll man das nie laut sagen.

 

Wir segeln mit achterlichem Wind Kurs Nyköping. Dunkle Wolken? „no rain in the next 90 minutes“ sagt irr.no, doch ändert seine Meinung bald: kurzer Schauer in 15 Minuten. Mit dem Schauer kommt auch der Wind wieder. Wir segeln an Öxelesund vorbei.

 

Nach Nyköping führt eine ca. 3 sm lange schmale Fahrrinne. Ich hole die Segel ein und fahre mit Motor in eben dieser Fahrrinne. Schnell vorne noch eine Leine anbringen…. dann  stecken wir fest! Ein Blick auf die nächste grüne Boje zeigt, wir sind nicht in der Fahrrinne.

 

Vollgas rückwärts, kein Mucks, ich hänge mich in die Wante …krängen, schaukeln, kein Millimeter. Sicher kommt ja bald ein Motorboot, das mich rauszieht. Das erste ein Grosser. Der Käpten schaut stur geradeaus, vermeidet Blickkontakt. Bäh! von dir will ich gar nicht gerettet werden. Es geht nicht lange dann kommt ein Kleiner. Und der zieht mich frei. „Tack sa mycket!“


Valdemarsvik - Stora Alö (1) - Harädskär (2) - Uvmarö (3) - Missjö.Mörkekrog (4) - Snedskär (5) - Svartskogskär (6) - Nyköping

 




Der Gästehafen von Nyköping ist fast leer. Das Hafenbüro ist nicht mehr besetzt. Ein QR Code leitet zu einer Bezahl- Website.

Zum Znacht gibt’s Räucherlachs und Gschwellti.

 

Freitag 21. Juli

 

Nyköping, Hafen-/Wandertag

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰, kurzer Regenschauer am Nachmittag

Dem Nyköpingsån entlang aus der Stadt hinaus.

 

Ich wandere die Etappe 45, 46 des Sörmlandsleden von Nyköping zum Hovrasjön (11km). Der Wanderweg führt sehr schön am Fluss (Nyköpingsån) entlang aus der Stadt hinaus.

 

Kurz vor der Autobahnunterquerung finde ich Heidelbeeren. Alles blau. So viele und so grosse habe ich bis jetzt noch keine angetroffen. In knapp  einer ½ Stunde ist der Bärplokkar voll. Aber es soll noch besser kommen und Himbeeren hat es auch in Hülle und Fülle.


 

Schutzhütte am Hovrassj


Ich komme zur Schutzhütte am Hovrasjön, wunderschön gelegen: Blick über den See. Keine 10 Meter entfernt liegt ein Haufen Abfall, volle Plastiksäcke mit Essen, Kleidern. Rucksäcke… wer lässt so eine Sauerei zurück? Oder ist das ein neuer Fall für Kommissar Wallander? Wieder zurück in Nyköping melde ich den Fall dem Verantwortlichen für die Etappe (auf einer Hinweistafel ist der Name und Telefonnummer des Verantwortlichen für die Etappe angegeben). Er schreibt zurück, dass er sich gleich morgen früh, darum kümmern wird.

Wer hinterlässt so eine Sauerrei?


 Zum Znacht gibt’s die Resten Erbsen-Tomatensugo.

 

Um Mitternacht kommt die gute Nachricht von der, mit der Bahn anreisenden, neuen HildeCrew, dass die „Mission impossible“ doch noch gelingen könnte. Sie haben in Basel einen früheren Zug nach Hamburg genommen und dort den Anschlusszug nach Kopenhagen planmässig erreicht.

 

 

Samstag 22. Juli

 

Nyköping, Hafentag

Wetter: a.m.: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰,

              p.m.: mehrere Regenschauer

 


Ronja findet im Hunderastplatz 2 riesige, aber sehr gutmütigDänische Doggen zum Spielen.

 

Frühstück im Clarion Hotel. Wein kaufen im Systembolaget. Um13.13 trifft die neue HildeCrew (Annatina, Christoph, Malin, Nika, Lovis und Saana) pünktlich am Bahnhof in Nyköping ein. 

Die neue Crew trifft pünktlich ein


Das folgende Nachmittagsprogramm (Apéro, Einkauf im Hemköp) wird immer wieder von einem Regenschauer unterbrochen. Am Abend füllen wir eine weitere Waschmaschine und Tumbler mit nassen Kleidern.

 

-------😀😀😀----

Umpacken

Einkaufen

Umziehen

Dinner


Zum Dinner gehen wir zum Inder (New Tandoori  House). Dann sind alle reif für die Schlafsäcke. Meine Schritte App zeigt 28368 Schritte und 18.5 km.

 

 

Sonntag 23. Juli

 

Nyköping, Hafentag

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰

 

Frühstück.....

...bewacht von der Eule


Frühstück im Clarion Hotel. Dann wird u

Die Wandergruppe verabschiedet sich auf den Sörmlandsleden

mgepackt und verstaut. Annatina, Christoph, Malin und Nika gehen heute auf eine 4-tägige Wanderung auf den Sörmansleden. Lovis und Saana helfen Grosspapi beim Segeln.


 

Zuerst machen wir einen Grosseinkauf im Hemköp. Auf dem Rückweg gibt’s ein wohlverdientes Glace. Und dann kommt auch bald die Frage „was gibt’s zum Essen?“ Heute muss keiner hungern. Wir haben fast 1kg Lachs gekauft.

 

yummy yummy

Noch 2 Partien Skyo dann sind die Kleinen in den Schlafsäcken und schlafen bald wie Murmeltiere.





Montag 24. Juli

 

Von: Nyköping                      Nach: Broken

Wetter: bedeckt, 18⁰

Abends kurzer Regenschauer

Wind: SO 4-5 (9-10)m/s

Ab: 12.50        An: 15.00

Tagesweg (sm): 8 (Segel -, Motor 8)

Zuerst gibt's ein feines Frühstück 😋😋😋


 

Um 11.30  sind wir startklar. Wir warten noch den angekündigten Regenschauer ab, der aber nie kommt. Ich setze mich fürs W-Lan direkt vors geschlossene Hafenbüro und werde immer wieder von deutschen S/Yachties gefragt, wie, wo, etc. das geht mit dem Hafengeld bezahlen und dem Code, oder:. „are you the harbour master? „ yes ! you can pay the harbour fee cash, directly  to me J….“.

 

Um 13 Uhr legen wir los. Am Steuer abwechselnd die neuen Steuerfrauen Lovis und Saana. Der Wind kommt direkt auf die Nase. Wir müssen motoren.

 

Steuerfrau Saana

Wiedersehen mit Broken, dem Clubhafen vom Nyköping Segelsällskap. Der NYSS ist der älteste Club des Landes (1889). Der Hafen Broken bietet alles: Strom, eine moderne Sauna, WC, etc. nur kein Wasser. Wir umwandern den Westteil der Insel auf Beerensuche, aber leider ohne Erfolg.

Zum Znacht gibt’s Kötbullar mit Kartoffelstampf, Brunsås, Prieselbeerkonfi und Salat.

 

 

Dienstag 25. Juli

 

Broken, Hafen-/Inseltag

 

Wetter: leicht bewölkt, 21⁰

Wind: S 5m/s

 

Heute Morgen kündigt sich der Herbst an. Es sieht aus wie im Zauberwald mit glitzernden Spinnweben auf den Ästen. Ich nehme eine Morgensauna bis die Kinder aufwachen. Anschliessend mit Saana noch ein 2. Saunagang.

Frühstück


 

Nach einem gemütlichen Frühstück, beschliessen wir noch einen Tag zu bleiben. Saana und Lovis gehen mit dem Kescher auf Fischfang. Saana fällt von Bord…. hängt brüllend an der Bordwand … dank Schwimmweste haben wir sie schnell wieder gerettet. Jetzt weiss sie, wofür die dumme Schwimmweste gut ist.

 

kurz mal über Bord gegangen und wieder gerettet

Heute haben wir mehr Erfolg bei der Beerensuche und finden Himbeeren direkt hinter dem Strand beim Kinderspielplatz. Die Kinder sind mit Fischfang beschäftigt und ich bringe den Blog auf den neuesten Stand.

 

Zum Znacht gibt’s Würste und Kartoffel in Aluminiumfolie vom Grill. In Broken gilt kein Grillverbot mehr.



 

Mittwoch, 26. Juli

 

Von: Broken               Nach: Aspöfladen

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 18⁰

 

 

Wind: SW 5-6(9)m/s

 

Ab: 11.50        An: 14.20

Tagesweg (sm): 6 (Segel 6, Motor -)

 





Morgensauna. Inselrundgang mit Ronja bevor die andern Hundebesitzer aufwachen.

 

Gemütliches Schärensegeln mit meist achterlichem Wind. Wiedersehen mit Aspöfladen, Teil des Naturreservats Stendörren. Das Reservat ist mit dem Auto zugänglich. Die Felsen sind voll mit Sonnenbadenden und ein Strom von Besuchern wandert auf markierten Wanderpfaden. Wir legen uns neben ein schwedisches Segelboot. Wie sich herausstellt, haben sie einen Bootsplatz in Nynäs Bygge, wo wir Morgen die Wandervögel wieder treffen wollen. Sie bieten uns, falls Bedarf, ihren Bootsplatz zum Übernachten an.



 

Wir gehen Richtung Äspsskärsfladen (wo wir vor 2 Jahren übernachtet haben) auf Beerensuche. Ausser ein paar wenigen Heidel- und Himbeeren ist die Beerensuche ein Flopp. Aber die Wege sind schön und am Ende haben wir mehr als 7 km gemacht.

 








Zum Znacht gibt’s Räucherlachs, Gschwellti und den letzten Rest Salat.

 

 


Donnerstag. 27Juli

 

Von: Aspöfladen                    Nach: Nynäs Brygge, Hundkrogsviken

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰

 

 

Wind: S 5-7 (10-11)m/s

 

Ab: 13.10        An: 14.30

Tagesweg (sm): 4 (Segel 4, Motor -)

 


Der Tag beginnt mit einer Wäsche - Polsterbezüge, Pyjama etc. und Polster etc. in der Sonne trocknen.

Dann machen wir noch einen Spaziergang zum Ausstellungszentrum  auf der andern Seite der Bucht. Dort kommen wir gerade rechtzeitig zur Öffnung des Glace Kiosks an.

 



Vor dem Wind sausen wir nach Norden. Der Hafen ist wie letztes Mal fast leer. Ich nehme den gleichen Platz wie letztes Mal, auf der linken inneren Seite des Stegs.

 


Es dauert nicht lange, wir sind gerade dabei den Picknick vorzubereiten, da treffen die Wanderer ein. Grosses Hallo und grosse Freude.

 

Wind und knapp 18⁰ Wassertemperatur, die Kinder sind am Baden.

 


Zum Znacht gibt’s einen grossen Topf Pasta mit Erbsenpesto. Es ist kühl und windig und der Dessert (Schoggi) und Spielen werden, trotz der Gefahr von Dichtestress, unter die Küchenbude verschoben.

 

 

Freitag. 28Juli

 

Von: Nynäs Brygge               Nach: Aspöfladen (Glace Stop), Ringsön, Gummarholmen

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰, kurze Regenschauer

Wind: W 5 (9)m/s

 

Ab: 11.30        An: 15.00

Tagesweg (sm): 6 (Segel 4, Motor 2)

 

alles wird verstaut...

unterwegs zum Aspöfladen

Nika rutscht ins Wasser


Nach einem ausgiebigen Frühstück und nachdem alles in der Hilde verstaut ist, legen wir ab. Tagesziel ist die Insel Ringsön. Im Aspöfladen (siehe 27. Juli) machen wir einen Glace Stop. Beim Anlegen rutscht Nika auf dem glitschigen Fels ins Wasser.

Besichtigung der Austellung im Naturum mit interessanten Information, z. B., dass ins Wasser Pinkeln, das Algenwachstum fördert. Die Kinder nehmen  erfolgreich an einer Schatzsuche teil. Dann gibt’s die versprochene Glace, gerade noch rechtzeitig bevor der Kiosk schliesst.

 Die Ringsön Bucht ist sehr populär. Wir finden einen perfekten Platz auf der Insel Gummarholmen, wo wir unsere Nachbarn vom Mittwoch wieder treffen.

Zum Znacht gibt’s Pasta mit Erbsenpesto. Anschliessend werden die Mädels auf dem Fels in der warmen Abendsonne entlaust.

 

Znacht gibts auf dem Fels in der warmen Abendsonne 

Pasta mit Ebsenpesto .....yummy yummy

gemeinsames Entlausen



Samstag. 29Juli

 

Von: Ringsön, Gummarholmen                     Nach: Fifang Sörviken

 Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰,

Wind: SSW 6-8 (9-11)m/s

Ab: 12.00        An: 15.40

Tagesweg (sm): 14 (Segel 13, Motor 1)

 

Die Sonne scheint. Guter Wind aus der richtigen Richtung. Wir segeln nach Osten, Kurs Fifang. Im schönen Clubhafen an der Südseite hat es noch viel Platz. Anfangs ist es noch ziemlich schaukelig, aber am Abend nimmt der Wind ab. Auf einer grossen Wiese finden die Kinder ein Trampolin und einen idealen Platz für die Zelte.

 Zum Znacht gibt’s Spaghetti (1.5kg) mit Linsen Lauch Sauce. 

 

 

Guten Morgen


 

Frühstück mit...


..... Porridge Deluxe


wir sausen Kurs Fifang


Segeln macht hungrig

Fifang Sörviken


Sonntag. 30Juli

 

Von: Fifang Sörviken            Nach: Trosa

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰,

Wind: S 4-6 (8)m/s

 

Ab: 10.40        An: 12.40

Tagesweg (sm): 8 (Segel 7, Motor 1)

 

Wir wollen heute möglichst früh loskommen, denn (a) sind Gewitter angekündigt und (b) ist ein Besuch im Seilpark in Trosa auf dem Programm.

Wir machen in Trosa innen im Kanal beim  Park fest. Hier sollte es kein Problem sein ein Zelt aufzustellen. Die Crew macht sich auf in den Seilpark, Ich bleibe zurück und mache mich an die Aktualisierung des Blogs. Immer wieder ziehen dunkle Wolken auf, ziehen aber, zum Glück, wieder vorbei

Lauter Leseratten .... inklusive Saana (5 Jahre 😉)


Kurs Trosa


Seilpark 

Die Crew ist wieder zurück. Der Seilpark war ein voller Erfolg.


3 Waschmaschinen sind gefüllt und jetzt ab unter die Dusche




Von 18-20 Uhr haben wir für die Wäsche gebucht. 3 Waschmaschinen und Trockner werden gefüllt. Während dessen gehen wir im Hafenrestaurant Pizza essen.

 

Montag. 31Juli

 

Von: Trosa                 Nach: Arkholmen

 

Wetter: a.m.: Regen

             p.m.: bewölkt, 20⁰,

Wind: S 4-5 (6)m/s

 

Ab: 15.00        An: 18.00

Tagesweg (sm): 8 (Segel 5, Motor 3)

 

Heut früh hat es zu regnen angefangen. Es regnet den ganzen Morgen. Wir gehen zu einem ausführlichen Frühstück ins Stadshotel.

Feines Frühstück im Stadshotel

 Anschliessend noch ein Grosseinkauf. Gestärkt von einem kleinen Zmittag mit Spaghetti Resten legen wir ab und segeln die kurze Distanz nach Arkholmen. Wir legen auf der Nordseite der Insel an einem Steg an. Wie alle Klubhäfen ist auch dieser mit allem Komfort ausgestattet. Die Kinder haben unterwegs ein „Mörderspiel“ vorbereitet. Kaum haben wir angelegt, werden die Ersten „ermordet“. Am Ende des Tages sind nur noch Annatina und Grosspapi übrig.


Zum Znacht gibt’s geräucherte Garnelen, geräucherten Lachs und Makrele mit Gschwellti, Meerrettichsauce und Salat.

Saana ist krank 😓


das Abwasch-Patriarchat 😉




Dienstag, 1. August 

happy birthday Schweiz

 

Von: Arkholmen                    Nach: Skansholmen

 

Wetter: leicht bewölkt, 20⁰,

Wind: S-SW 4 (7)m/s

 

Ab: 12.20        An: 15.15

Tagesweg (sm): 9 (Segel 9, Motor -)

 


Gemütliches Frühstück. Wir haben es heute nicht eilig. Das Tagesziel Skansholmen ist nicht weit. Ein kurzer, bei www.yr.no nicht vorhergesagter Regenschauer. Ein weiterer Mord: Annatina mordet Grosspapi. Unterwegs diskutieren die beiden aber schon wieder, ob die Erbsen roh gegessen (Zuckererbsen) oder gekocht werden müssen. Auch ein Anruf in der Schweiz bringt keine Klärung. Die Angefragte Sachverständige will nicht Stellung beziehen. So landen die Erbsen schliesslich im Kochtopf…(siehe unten)

 

unterwegs nach Skansholmen



Wiedersehn mit Skansholmen. Der Gästehafen bietet alles, was man braucht, inklusive einen Platz fürs Zelt auf dem benachbarten Campingplatz. Was leider fehlt ist ein Tisch mit Bank. So wird das Znacht – Kötbulla mit Kartoffelstampf, Brunsås, Erbsli, und Preiselbeerkonfi auf dem Steg neben der Hilde verspeist.

 

Dinner

und zum Dessert geht's an Glace- Buffet 😋😋😋😋😋


Anschliessend gehen die Kinder mit ihrem Papa zum Glace Buffet….yummy, yummy… und dann zum Abwaschen - was weniger Begeisterung auslöst.

 

 

 

Mittwoch, 2. August

 

Von: Skansholmen                 Nach: Herrestaviken

 

Wetter: leicht bewölkt, 20⁰,

Wind: S 6-7 (10-12)m/s

 

Ab: 9.15           An: 16.15

Tagesweg (sm): 25 (Segel 22, Motor 3)

 

Frühstück .... das Mobiliar leihen wir vom Restaurant

Kurs Södertalje


Frühstart. Der Wind ist günstig, aber der Weg ist weit. Wir segeln „Vollgas“ mit achterlichem Wind bis nach Södertalje. Die Schleusenöffnung um 11.30 Uhr verpassen wir. Wir müssen 1½ Stunden warten. Gleich neben dem Wartesteg hat es eine Art kommunale Freizeitanlage mit einem Tanzboden, wo gerade Senioren und Seniorinnen am Shake tanzen sind. Daneben hat es Klettertürme zum Bouldern.



Hier kann man die Wartezeit gut verbringen. Doch plötzlich öffnet sich die Schleuse…. nix wie los. Glück gehabt, wir profitieren von einer Extra-Schleusung für die Berufsschiffahrt.

😋😋 feines Plättli


Wir kommen weiter gut voran und haben bald unser Tagesziel, die Insel Hagskär mit Klubhafen voraus. Doch dort zieht es in die Bucht und ist ziemlich schaukelig. Planänderung: wir fahren 2 sm weiter in den Herrestaviken, wo wir schon im Juni geankert haben.



Gleiches Programm, wie im Juni: heute steht wieder mal nach langer Zeit Grillieren auf dem Speiseplan. Heute aber legaler und weniger gefährlich. Christoph bewährt sich als Grillmeiseister und Petrus zeigt sich grosszügig und lässt die Regenwolken an uns vorbeiziehen. Zum Abschluss gibt’s alles, was auf den Grill passt…ein grosses Flintsteak, Spareribs, Dillkartoffeln „aufgepeppt“ mit Halloumi in der Alufolie, Maiskolben, Lauch mit Butter & Rosa Pfeffer in der Alufolie….hab ich was vergessen? Auf jeden Fall, es schmeckt sehr gut - mit Ausnahme von dem Pep mit Halloumi, der, so sagen die Halloumi-Expertinnen, gar kein richtiger Halloumi war – und alles wird ratzeputz weggeputzt.

yummy....alles wird ratzeputz weggeputzt


Abwasch kombiniert mit "Fellpflege"... oder "wo ist die Laus?"

Diagnose der Tante Dottoressa :  "Scharlach,"


Donnerstag, 3. August

 

Von: Herrestaviken                Nach: Mariefred

 

Wetter: bewölkt, Regen (10-16 Uhr), 18⁰

Wind: NO 4-7 (10-12)m/s

 

Ab: 8.15           An: 10.30

Tagesweg (sm): 8 (Segel 4, Motor 4)

 

Frühstart. Ab 10-11 Uhr sagt yr.no „heavy rain“ voraus. Frühstück gibt’s unterwegs.


 




Wir kommen gerade noch rechtzeitig an bevor der Regen loslegt. Was macht man bei Regenwetter in Mariefred? Schloss Gripsholm besichtigen. Während es draussen in Strömen regnet, spüren wir drinnen den Hauch der Geschichte mit unzähligen Portraits von Königen und andern wichtigen Männern und ein paar wenigen Frauen,  die in Schweden in den letzten 400 Jahren eine wichtige Rolle gespielt haben. Leider sind die Portraits nicht näher erklärt, so dass sich bald eine gewisse „Portrait –Fatique" einstellt. Aber dann kommt man zu dem ausgestopften Löwen und der ist wirklich sehenswert. Der beauftragte Konservator hat vermutlich nie einen lebendigen Löwen gesehen und der ausgestopfte Löwe sieht entsprechend komisch aus.


König Simba ?

Auspacken.... Umpacken.... 

bye bye .... war schön mit euch!


Irgendwann hört der Regen auf und wir können einen kleinen Stadtbummel machen und in der ICA Vorräte für die Reise nach Hamburg kaufen. Dann wird die Hilde wieder leergeräumt und alles reisefertig verpackt. Nach einer längeren Beauty Session in der Dusche sind wir bereit fürs Abschieds-Dinner; auf Empfehlung vom Hafenmeister, im Restaurant Alba.


Nyköping - Broken (1) - Aspöfladen (2) - Nynäs Brygge (3) - Ringsön Gummarholmen (4) - Fifang Sörviken (5) - Trosa (6) - Stora Arkholmen (7) - Skansholmen (8) - Herrestaviken (9) - Mariefred


Freitag, 4. August

 

Von: Mariefred                      Nach: Prästholmen, Malsåkers Slott

 

Wetter: leicht bewölkt, häufige Regenschauer, 18⁰

Wind: W 3-4 (7-9)m/s

 

Ab: 13.40        An: 19.30

Tagesweg (sm): 17 (Segel 11, Motor 6)

 

Morgens früh um 4 Uhr kommt Nika die Regenjacken holen…wieder mal ein unvorhergesehener Regenschauer…. und so wird es den ganzen Tag weiter gehen.

 


Die temporäre Hilde-Crew, Christoph, Annatina, Malin, Nika, Lovis & Saana fahren heute um 5 Uhr mit dem Bus nach Södertalje und dann weiter über Norrköping nach Hamburg.

 

Die Zurückgebliebenen legen sich erst nochmal schlafen. Frühstück, Einkaufen, Spaziergang mit Ronja …. und vor dem Ablegen noch eine feine Glace.

mal Sonne.... 

.....mal Regen


Es geht nicht lange, da kündigt sich am Horizont der nächste Regenschauer an. Regenjacke & Regenhose anziehen…. dann legt der Schauer los. Aber der Wind ist günstig und wir machen gute Fahrt. Der Regen zieht weiter …. und die Sonne scheint…. bis ungefähr 2 sm vor dem Ziel, wieder ein kräftiger Schauer kommt. Ich hole die Segel ein und warte ab, bis er vorbei ist.


 

Das Tagesziel ist Prästholmen,, eine kleine Insel im Prästsundet. Laut Mälaren Führer gibt es im Westen und Osten der Insel eine geschützte Bucht, wo man am Fels mit Heckanker festmachen kann. Ich versuche es an der Ostseite … aber leider ohne Erfolg. Zu viele Steine, zu flach …und dann noch Schwell von vorbeifahrenden Motorbooten. Nach 5 Versuchen gebe ich es auf und suche eine Alternative. Die nächste, ca. 3sm entfernt, ist der Gästesteg für Besucher des Schlosses Malsåkers. Eine weise Entscheidung, wie sich später herausstellt.

 

 Gästesteg des Schlosses Malsåkers


Die Brygga ist perfekt. Ich mache neben einer schwedischen S/Y fest. Eine Männer Crew (Andres, Björn, Björn & Sten) auf dem Heimweg nach Enköping. Bei einem Bier erzählen sie, dass uns schon in Skansholmen gesehen haben und uns bewundert (oder bemitleidet ?) haben, mit dem vielem Sack & Pack. Ronja freut’s, dass sie sich auf der grossen Wiese vor dem Schloss mal wieder richtig austoben darf, Doch Andres & Co. warnen: der Ort ist bekannt für die vielen Schlangen u.a. Kreuzottern. Ein Kreuzotterbiss wäre für Ronja vermutlich tödlich….. da sind wir lieber vorsichtig.

Zum Znacht gibt’s Eierschwamm – Tomaten- Ragout mit frischen Tagliatelli. Es ist schon dunkel bis es fertig ist, aber es schmeckt sehr fein. Krönender Abschluss eines erlebnisreichen Tages.




 

Samstag, 5. August

 

Von: Malsåkers Slott             Nach: Rosersberg Slott

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 21⁰

Wind: S 3- 5 (8)m/s

 

Ab: 10.45        An: 19.15

Tagesweg (sm): 26 (Segel 25, Motor 1)

 

Auf Wiedersehn Malsåkers Slott!

Die Sonne scheint. Zum Abschluss der Feriensaison lassen sich die Wettergötter und Windgöttinen nicht lumpen. Nach dem schönen Malsåkers Slott soll es heute wieder ein Schloss sein: das Rosersberg Slott, ca. 3sm vor Situnga. Der Wind ist günstig, wir kommen gut voran mit einem Schnitt von mehr als 3knt.    

 


Kurz vor 17 Uhr erreichen wir Stäket mit seinen 3 Brücken. Ich mache vor der ersten an und warte auf die Brückenöffnung. Diese solle um 17.30 sein. Doch plötzlich klingelt es…. die Strassenschranken schliessen und die Brücke öffnet sich. Das Brückensignal steht immer noch auf Rot. Normalerweise fahre ich los sobald die Brücke geöffnet ist. Aber heute will ich mal ganz korrekt sein. Auf der andern Seite kommt grosses Motorboot mit Vollgas auf die Brücke zugerast…. „Typisch Motorbooter, kennt nur das Gaspedal“, denke ich. Da bremst er ab und hupt. Das „Motorboot“ ist ein Fahrgastschiff von Sigtuna kommend… und wegen gibt’s eine ausserordentliche Brückenöffnung. In der schmalen Fahrrinne kommen wir nicht aneinander vorbei. Also gebe ich Gas, fahre durch und sage „sorry, pull my ears“

 

Geschafft !  

Aber so gewinnen wir eine ½ Stunde. Unter den andern beiden Brücken, passen wir gut hindurch. Ich setze wieder das Gross und vor dem Wind, segeln wir den Sigtunafjärden hinauf.

Vor dem Wind den Siguntafjärden hinauf

 

Der Gästesteg vor dem Schloss Rosersberg existiert, wie im Mälaren Führer beschrieben. Es hat noch viel Platz. Ich lege mich längsseits und traue meinen Augen nicht: sogar Strom hat es! und alles gratis! Tack så mycket Severige!

Gästesteg vom Schloss Rosersberg


Wir machen einen Schloss Spaziergang, schöne Parkanlagen…. Im Schloss ist ein Anlass im Gange … und beim Parkplatz ca. 600 m vom Hafen entfernt hat’s

 WCs.

 

Zum Znacht gibt’s Eierschwamm–Tomaten-Ragout Resten.

 

 

 

Sonntag, 6. August

 

Von: Rosersberg Slott            Nach: Sigtuna

 

Wetter: bewölkt, Regen (ab13 Uhr),19⁰

Wind: NO 3 (6)m/s

 

Ab: 11.15        An: 13.00

Tagesweg (sm): 5 (Segel 3, Motor 2)

 


Sonntagsfrühstück mit Spiegelei und Speck. Morgenbad (20⁰ Wassertemperatur). Spaziergang zu einem Aussichtspunkt. Am Ende des Fjärdens sieht man Sigtuna. Auf dem Rückweg kommen wir an einem mächtigen Runenstein vorbei.

 


Dann muss ich mich beeilen. Um 13 Uhr soll es anfangen zu regnen. Wir schaffen es noch gerade rechtzeitig, bevor es loslegt. Dann regnet es fast ohne Pause den ganzen Tag und am Abend und in der Nacht ziehen kräftige Gewitter über uns hinweg.

 

Sigunta Gästehafen ...... es regnet ohne Pause

Freude herrscht. Monika will wieder auf die Hilde kommen. Sie hat einen Flug am Dienstagmorgen nach Stockholm gebucht. Arlanda liegt gerade um die Ecke, ca. 15 km von Sigtuna.

 

Der Gästehafen liegt nur ein paar Hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt und wird vom Sigtuna Batclub betrieben. Perfekter Service inklusive, Wifi, Waschmaschine für nur 200Sek. Ich stecke eine Wäsche in Waschmaschine.

Zum Znacht gibt’s Zitronen – Risotto mit gebratenem Fenchel. Schmeckt fein! Auch wenn der Fenchel schon lange in der Bilge gewartet hat, dass er gegessen wird.

Anschliessend mache ich mich wieder an Hildes Logbuch, das ich in den letzten Tagen etwas vernachlässigt habe.

 

Montag, 7. August

 

Sigtuna: Hafentag

Wetter: Regen am Morgen, dann mal mehr, mal weniger bewölkt,

Letzte Nacht hat Petrus nachgeholt, was er am Anfang des Sommers versäumt hat. Gegen 8 Uhr hört der Regen aber auf und dann kommt die Sonne durch die Wolken und es wird sommerlich schwülwarm (26⁰).

Einkauf in der ICA, Systembolaget und Infos im Tourist Information holen.



Sigunta gilt als Schwedens älteste Stadt (970). Entlang der Stora Gatan gibt es einen idyllischen Ortskern mit bunten Holzhäuschen, Cafés, Souvenirläden und Touristen in Scharen. Am Stora Torget gibt es Schwedens kleinstes Rathaus zu sehen.

Schwedens kleinstes Rathaus


 

Am Nachmittag laufen wir nach Viby By, ein Kleinbauerndorf, das im Grossen und Ganzen so bewahrt wurde, wie es vor 200 Jahren aussah.

Viby By


Zum Znacht gibt’s Risotto Resten, gebraten mit Speck als Risotto-Saltimbocca. Der neu gekaufte Rotweinkarton ist unauffindbar. Vermutlich habe ich ihn vor dem Boot am Steg abgestellt und dort hat ihn jemand „gefunden“ - Cheers! Ich arbeite noch eine Weile an Hildes Logbuch. Bald ist es wieder auf dem aktuellen Stand.

 

 

Dienstag, 8. August

 

Sigtuna: Hafentag

 

Wetter: Regen am Morgen und Abend, bewölkt, 17⁰

Wind: S 5-8 (10-17)

 

Ausschlafen

Polsterbezüge waschen und wieder anziehen. Logbuch aktualisieren. Rotwein kaufen und sicher an Bord verstauen.

Um 14 Uhr kommt M. mit dem Bus von Arlanda an. „Välkommen tillbaka!“

Freude herrscht!


Wanderung dem Ufer entlang nach Nordwesten. Der Wind nimmt zu, die Wellen auf dem Sigtunafjärden auch.

😋Früher Znacht im Café Velvet. Wallenbergare für M. und Fisch für A.😋


Mittwoch, 9. August

 

Sigtuna: Hafentag

 

Wetter: bewölkt, kleine Regenschauer, 17⁰

Wind: S 5-6 (8)

Morgengymnastik


Gegen Mitternacht lässt der Wind etwas nach. M. hat die erste Nacht auf der Hilde gut überstanden. Wind aus der falschen Richtung und immer noch viele Wellen, da bleiben wir lieber noch einen Tag.

Gemütliches Frühstück im Hotel Kristina. Wanderung Richtung Munkholmen nordöstlich von Sigtuna. Dieses Mal haben wir den Bärplokka eingepackt. Zum Glück, bald ist er randvoll mit Heidelbeeren. Diese müssen anschliessend verlesen und zu Konfi verarbeitet werden.

Heidelbeerkonfi


 

Weil es so fein war, gehen wir wieder ins Café Velvet zum Znacht. Nachdem sie 3 Partien Corridor verloren meint M.: „ das ist nichts für mich“

 

 

Donnerstag, 10. August

 

Sigtuna: Hafentag

 

Wetter: bewölkt, Regen, 14⁰

Wind: SSO 4 (7)

 

Die ganze Nacht hat es ohne Unterbruch geregnet und so soll es den ganzen Tag weitergehen. Da müssen wir die Abreise wohl nochmal um einen Tag verschieben.

Wir geniessen wieder ein feines Frühstück im Hotel Kristina. 

feines Frühstück im Hotel Kristina


  

 

Wir wandern zum Hällsboskogen, im NW von Sigtuna. Wieder viele Heidelbeeren. Der Bärplokka ist bald voll bis zum Rand. Die Schritte App zeigt am Ende des Tages, dass wir 16km gewandert sind.

 

In der ICA kaufen wir Essen für die nächsten Tage. Auf dem Rückweg kauft sich A. Thai Curry fürs Znacht. M. lässt das Znacht ausfallen. Sie hat nach Rückkehr von der Wanderung u.a. 3 Kanelbullar verschlungen.

 

Zu guter Letzt kocht A. noch die Heidelbeeren zu Konfi.




 

 

Freitag, 11. August

 

Von: Sigtuna  Nach: Askskären

 

Wetter: bewölkt 14⁰

Wind: S4 (7)m/s

 

Ab: 11.25        An: 15.40

Tagesweg (sm): 13 (Segel 8, Motor 5)

 

Heute Nacht und heute Morgen gibt’s noch ein paar kleine Regenschauer. Ein letztes Mal Frühstück im Kristina. Dann segeln wir los. Wir kreuzen den Fjärden hinunter und erreichen gerade rechtzeitig zur Brückenöffnung Stäket.

welcome back Moni

Wiedersehen mit Askskären, ein sehr gemütlicher und komfortabler Clubhafen. Wir sind das einzige Boot. Das freut vor allem Ronja, so kann sie sich mal wieder so richtig austoben.

 


Der Hafen hat eine grosse Terrasse mit Dach. Wir installieren uns dort zum Kochen und Essen. Zum Znacht gibt’s Eierschwamm-Tomaten Ragout mit Tagliatelli.



 

Samstag, 12. August

 

Von: Askskären         Nach: Jungfruholmarna

 

Wetter: bewölkt 18⁰

Wind: SO-S 4-6 (9)m/s

 

Ab: 10.05        An: 15.15

Tagesweg (sm): 16 (Segel 13, Motor 3)

gemütliches Frühstück


Morgenbad 19⁰. Gemütliches Frühstück, inklusive Spiegeleier mit Speck und Tomaten.

Wie weiter? Nach Norden, Westen oder Süden. Wir entscheiden uns für Süden, nach Jungfruholmarna. Das heisst, wir müssen wohl kreuzen. Die Gründe sind (a), dass es Samstagnacht und Sonntagmorgen regnen soll, da sind wir in dem komfortablen Clubhafen gut aufgehoben, und (b) dass M. hier im Juni ihr zu ¾ gelesenes Buch vergessen hat und hofft, dass sie es wiederfindet.

Jungfruholmarna

 

Schönes Segeln. Weniger Kreuzen als befürchtet. Wiedersehen mit Jungfruholmarna. Leider ist M.‘s Buch nicht mehr da….😞

 

Zum Znacht gibt’s Räucherlachs und Makrele mit Gschwellti.

 

 

 

Sonntag, 13. August

 

Von: Jungfruholmarna           Nach: Rastaholm

 

Wetter: a.m:: Regen, bedeckt,

             p.m.: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰

Wind: SW-W 4-6 (9)m/s

Ab: 11.25        An: 15.25

Tagesweg (sm): 13 (Segel 12, Motor 1)

 

Der Tag beginnt grau mit ein paar Regentropfen. Gemütliches Frühstück im komfortablen Clubhaus.

Wir kreuzen nach Westen. Tagesziel ist Rastaholm. Das Wetter wird immer besser. Als wir nach 55 Wenden in Rastaholm ankommen, scheint die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel.

 

55 Wenden von Jungfruholmarna nach Rastaholm

Wir machen eine Rundwanderung, über ein Flachsfeld, vorbei an einem Herrenhaus mit Gestüt und Reitschule (Rastaborg).

 

Rundwanderung: über ein Flachsfeld....

..... vorbei am Herrenhaus Rastaborg ...

..... zurück nach Rastaholm

 Dann wird das Grill Dinner vorbereitet. Fächerkartoffeln, Lauch mit Rosa Pfeffer in der Alufolie und Spareribs. A. grilliert auf einem Grill neben dem Restaurant. Gerade als alles fertig ist, kommt eine junge Frau und sagt, dass der Grill dem Restaurant gehört und dass wir hier nicht grillieren dürfen. Sorry, pull my ears! … aber zum Glück hat sie das erst jetzt gemerkt.

 

Gute Nacht...

Montag, 14. August

 

Von: Rastaholm         Nach: Askholmen, (Einkaufsstop in Stallarholmen)

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 25⁰

Wind: SW 3-4 (7)m/s

Ab: 11.25        An: 17.30

Tagesweg (sm): 19 (Segel 12, Motor 7)

 

.... Guten Morgen

Gemütliches Frühstück mit Tisch und Bank …. bis Tisch und Bank kippen, mit Kaffee Joghurt, Müesli und uns…

Cheers auf einen schönen Segeltag und einen de luxe Clubhafen!😊😊


Heute stimmt der Wind. Wir müssen nur 3 Wenden machen. Wir kommen kurz vor 16 Uhr in Stallarholmen an. Die Brücke öffnet um 16.20. Wir machen im Bootclubhafen fest und sausen zur ICA, ca. 300 m entfernt. Schnelleinkauf: Brot, Salat, Bier, Kanelbullar, Tomaten. Wir schaffen die nächste Brückenöffnung und fahren mit Motor die letzten 4 sm bis zu unserm Tagesziel, Askholmen, Klubhafen vom Segel Sällskap Strängnäs. Dort legen wir längsseits am Steg an. Ein Luxusklubhafen mit Elektrizität, blitzsauberen Toiletten, Sauna, Dusche und Tisch & Bank, direkt am Steg, beleuchtet und umfallsicher.

M. kocht einen de luxe-Risotto mit Steinpilzen und Tomaten, und Hot Amigo Ölkorv…. Yummy, yummy

und zum Schluss noch eine Partie Backgammon

 

 

Dienstag, 15. August

 

Askholmen, Hafen-/Inseltag

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 24⁰

Wind: SO 3-5 (7)m/s



 


Es gefällt uns so gut auf Askholmen, dass wir, trotz bestem Segelwind, noch einen Tag bleiben. Eine gute Gelegenheit Hildes Logbuch zu aktualisieren. 


Gerade wie ich diese Zeilen schreibe kommt ein Rettungshelikopter und landet auf dem neuen Boccia Platz der Insel, mit nur wenigen Metern Abstand von einer Birke… Die Rotoren peitschen das Wasser auf…ein Campingtisch und 2 Stühle fliegen durch die Luft Eine Frau kniet vor einer Bank, offensichtlich mit starken Schmerzen. „Bandscheibe“ diagnostiziert M. …. „Maybe something with the heart?..“, meint einer von der Seenotrettung später.




Nachdem der Helikopter mit der Frau wieder abgehoben hat, zügeln wir die Hilde an einen besser geschützten Platz im Hafen. Mit der freundlichen Hilfe von 2 Seglern von der Malakit. Sie kennen uns von Lövskär, unser Lieblingshafen. Der erste und letzte Hafen der Saison. Am nächsten Samstag findet das traditionelle Krebsessen des Segelclubs dort statt. Wir sind herzlich eingeladen.

Und dann kommen wir auch noch zu einer Sauna. Ein Segler (Einhand) legt an. Kaum hat er festgemacht steuert er die Sauna an. Der muss wohl ein Clubmitglied sein. Wir fragen ihn, ob wir nach ihm die Sauna benutzen dürfen.

 

Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Linsen-Lauch Sauce. Kaum sind wir fertig fallen schon die ersten Tropfen. Wir verziehen uns zum Kaffee unter die Küchenbude. Da klopft’s, die Sauna ist warm und zu unserer Verfügung. Wir sitzen in der Sauna (60⁰). Draussen geht ein Gewitterschauer nieder. Richtig schönes Saunawetter.

Saunawetter


 

Mittwoch, 16. August

 

Von: Askholmen        Nach:, Långholmen, (Einkaufsstop in Strängnäs)

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 23⁰

Wind: SW 3-5 (7)m/s

 

Ab: 10.45        An: 16.40

Tagesweg (sm): 14 (Segel 7, Motor 6)

Die Regenwolken haben  sich  verzogen

Wir bedanken uns mit einer Lindt Schoggi fürs Sauna aufheizen. Bei der Gelegenheit bekommen wir noch einen Tipp für einen Hafen für heute Abend. Auf der Insel Långholmen, südlich von Ängsön, soll es einen Gästesteg inklusive Toa geben.

 

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Sonne, die Regenwolken von gestern Abend haben sich verzogen, packen wir zusammen, staubsaugen die Toiletten (der Staubsauger steht bereit) und machen eine freiwillige Spende zum Unterhalt des Hafens. Dann legen wir ab, zeitig genug für die Brückenöffnung um 12.10 Uhr in Strängnäs.

Strängnäs


Doch als wir dort ankommen, lesen wir auf der Infotafel, dass die Brücke nur alle 2 Stunden öffnet. Die nächste Öffnung ist um 13.10. Also legen wir schnell einem kleinen Kayaksteg an und eilen in die ICA und ins Systembolaget zum Einkaufen. Fast Shopping haben wir ja schon in Stallarholmen geübt und so sind wir wieder pünktlich zur Brückenöffnung zurück.

Gästesteg Långholmen

 

Dann segeln wir am Wind den Stängnäsfjärden hinauf. Die Einfahrt in den Skurusund führt durch Flachwasser. Aber 2 gefährliche Steine sind mit einem Stecken gekennzeichnet und wir erreichen unser Ziel ohne Probleme. Am Steg liegt schon ein Motorsegler. Wir machen auf der andern Seite des Stegs längsseits fest. Auf Empfehlung unseres Nachbarn, drehen wir die Hilde mit dem Bug in den Wind, damit es heute Nacht weniger gluckert.

Der Gästesteg inklusive Toilette ist Teil eines, EU finanzierten, Naturschutzprojekts auf Ängsön und Långholmen.



Nach einem Apéro machen laufen wir auf einem schlammigen Feldweg bis nach Stora Långholmen und wieder zurück. Mal näher, mal weiter entfernt sehen wir Rehe und oder Hirsche. Ronja hat die Nase in der Luft und flippt fast aus vor Jagdfieber.

 

Zum Znacht gibt’s Pasta mit Erbsen-Tomatensugo. Nach dem Motto „die Saison geht zu Ende, alles muss weg!“, kocht A. einen Riesentopf voll…. da essen wir wohl noch Tage Resten…



 

yummy yummy

 

Donnerstag, 17. August

 

Von: Långholmen      Nach: Västerås

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰

Wind: SW –W-N-NO1-2 (4)m/s

 

Ab: 10.45        An: 14.10

Tagesweg (sm): 13 (Segel -, Motor 13)

 

Morgenbad (19⁰). Frühstück auf Tisch und Bank vor der Toa …. nicht gerade idyllisch aber windgeschützt.


 

Kurs Västerås. Der vorhergesagte NO – Wind lässt auf sich warten. Zuerst weht noch ein Hauch aus SW. Wir setzen Segel, in der Hoffnung, dass noch etwas mehr Wind kommt. Aber vergeblich. So motoren wir halt… unterwegs gibt’s gebratene Pasta Resten.

 

Pasta Resten 

 Västerås

Wie erwartet ist der Gästehafen fast leer. Wir stecken die Wäsche in die Waschmaschine, essen feine Glace und schauen den Künsten der Wakeboarder zu. 

 Västerås Gästehafen



Zum Znacht gibt’s heute Asiatisch im Yum Yum. Wir nehmen das Small Yang Menu mit 5 Gerichten plus Dessert. Wie der Name des Restaurants verspricht, schmeckt’s „yummy yummy“

 Västerås bei Nacht


 

 

Freitag, 18. August

 

Von: Västerås             Nach: Torpstaden

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰

Wind: NO4 (8)m/s

 

Ab: 11.45        An: 14.45

Tagesweg (sm): 9 (Segel 6, Motor 3)

 


Frühstück im Stadshotel. Auch dieses Jahr Platz 1 in unserer Frühstücks Hitparade. 

Einkaufen im COOP.

Am Wind segeln wir nach Torpstaden auf der Insel Ridön. Wiedersehen mit Torpstaden, zum 3. Mal sind hier. Freitag, schönes Wetter, kein Wunder hat es schon viele Boote. Wir werden wieder mit Välkommen begrüsst und die Sauna wird auch schon aufgeheizt. Die Wiese ist wieder frischgemäht und das Gras klebt an den Schuhen.

Torpstaden


Rundwanderung zum Lybeckssten. Ein Stein im See mit 2 Marken zum Messen des Seepegels, die von einem Mann namens Lybeck abgelesen wurden. Früher stand hier eine Bootswerft. 2 Schiffe hat die königliche Flotte hier bauen lassen.

 

Zum Znacht gibt’s Rind vom Grill mit Dillkartoffeln in der Alufolie und Salat.

 

 

Samstag, 19. August

 

Von: Torpstaden                    Nach: Lövskären

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰

Wind: O 3 (6)m/s

 

Ab: 12.45        An: 15.20

Tagesweg (sm): 7 (Segel 5, Motor 2)

 

Lövhällen 

Gemütliches Frühstück in der Morgensonne. Wanderung zum Hafen Lövhällen im Kurösundet und zurück (3.5km).

 

Wir segeln vor dem Wind nach Lövskären. Der Hafen ist gut gefüllt und busy. Der Club hat heute eine Regatta und „Kräftskiva“ (Krebsessen). „Unser Platz“ ist leider besetzt. Wir machen ganz aussen am Steg fest…“ ziemlich schaukelig“, meint M.

Lövskären, ziemlich schaukelig


Bad und Apéro auf dem leeren Steg auf der Nordseite der Insel. Unser Liegeplatz ist uns dann doch zu schaukelig. Wir parkieren um auf die Innenseite, direkt vor dem Clubhaus. Hier ist es bedeutend ruhiger was Wind und Welle angeht, aber umso lauter was die Festveranstaltung betrifft.

Abendessen, Räucherlachs und Gschwellti“, gibt’s auf der friedlichen Nordseite. Die Stimmung im Clubhaus ist gut, Musik und Tanz. Wir schlafen aber friedlich wie Murmeltiere.

 

 

Sonntag, 20. August

 

Von: Lövskären                     Nach: Kungsör

 

Wetter: a,m.:bedeckt bewölkt,

             p.m.: Regen, 19⁰

Wind: O 4 (7)m/s

 

Ab: 8.45           An: 12.20

Tagesweg (sm): 12 (Segel 2, Motor 10)

 

Unterwegs nach Kungsör

Frühstück auf der Terrasse vor dem Clubhaus. Frühstart, denn ab Mittag ist Regen angesagt. Just-in-time, bevor der Regen anfängt, erreichen wir Kungsör. Dort liegt schon die Alauna. Karin und Frank helfen uns beim Festmachen. Wir sind am Ziel.

 

Es regnet den ganzen Nachmittag. Zeit für eine Bilanz des Segelsommers 2023:

 

Distanz:

Total (sm):                  582      (100%)

Gesegelt (sm):            408      (70%)

Mit Motor (sm):         174      (30%)

Wandern (km):            210

 

Wetter:

Total (Tage):                           76             (100%)

Regentage (>3h Regen):     9           (11%)

Tage mit Regenschauern:    19        (25%)


 

Als der Regen irgendwann am späten Nachmittag aufhört, laufen wir zu Poppis Thai Restaurant und holen uns ein feines Thai Dinner.

Mariefred - Malsåkers Slott(1) - Rosersberg Slott(2) - Sigtuna (3) - Askskäre(4) -  Jungfruholmarna (5) -Rastaholm(6) - Askholmen(7) - Långholmen(8) - Västerås(9) - Torpstaden(10) - Lövskären(11) - Kungsör
 

 

Montag, 21. August

 

Kungsör

 

Wetter: leicht bewölkt, 21⁰

 


Das heutige Tagesprogramm ist: Ausräumen, Putzen und wieder Einräumen. Mittagessen im Gelben Haus beim Bahnhof.

Am Ende des Tages sitzen die Alauna – und die Hilde Crew zusammen und halten bei einem oder mehr Gläschen Wein einen kleinen Schnack.

 

 

Dienstag, 22. August

 

Kungsör

 

Wetter: leicht bewölkt, 21⁰, kurzer Schauer am Abend

 

Programm: Abtaklen, packen, umpacken, sortieren, aussortieren, suchen, finden… etc., etc…. Ansonsten siehe Montag.

Der Schnack am Abend wird von einem kräftigen, nicht vorhergesagten Schauer gestört und im gemütlichen „Salongen“ auf der Hilde fortgesetzt.

Ein Regenschauer treibt uns in den Salongen


 

 

Mittwoch, 23. August

 

Von: Kungsör         Nach: Hamburg

 

Die Hilde geht in den Winterschlaf

 

Die Hilde wird aus dem Wasser gehoben und gewaschen für den Winterschlaf.

 


Um 9.45 geht unser Zug nach Stockholm. Von dort geht’s 11.21 weiter nach Malmö, Kopenhagen…. Hamburg (22.16). Die Umsteigezeiten sind knapp. Aber die Züge sind heute fast alle pünktlich und wir schaffen alle Anschlüsse. 

Hauptsache wir haben den Anschluss geschafft😅!!

Wir übernachten wieder im Hotel Kronprinz, direkt  gegenüber vom Hauptbahnhof,  Die Kneipe um die Ecke hat noch offen und wir beschliessen den Tag mit Bier und Butterbrezel - wie schon bei der Anreise im Juni.


Donnerstag, 24. August


8.24  Hamburg - Basel. Der Zug hat 15 Minuten Verspätung, doch das soll uns heute nicht mehr kümmern.







 



















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